So setzen Sie Ihre Pin-Beschreibungen richtig

So geht's: Pin-Beschreibungen richtig setzen

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Die Pin-Beschreibung richtig zu setzen ist eine Kunst für sich. Laden Sie Ihre Pins manuell hoch, kann eigentlich nichts schief gehen. Immerhin gibt es ein klar definiertes Feld, in das die Pin-Beschreibung einzutragen ist. Problematischer wird es, wenn Sie oder Besucher Ihrer Webseite etwas von Ihrer Webseite aus pinnen. Dann zieht sich Pinterest nämlich den Seitentitel, sofern keine dezidierte Pin-Beschreibung definiert ist. Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie die Pin-Beschreibung richtig setzen. Das ist extrem wichtig, weil eine SEO-optimierte Pin-Beschreibung extrem wichtig für Ihren Erfolg auf Pinterest ist. Der Seitentitel spielt für das klassische SEO (Google + Co) eine wichtige Rolle und Sie möchten Ihren Content doch bestimmt für Google wie auch für Pinterest optimieren, oder?

 

Warum ist der Seitentitel kein guter Ort für die Pin-Beschreibung?

Die Antwort ist eigentlich ganz kurz: Sie verschenken damit Ihr SEO-Potential! Klar, Pinterest ist eine Suchmaschine, für die Sie Ihre Inhalte optimieren sollten. Aber auch Google, Bing, Yahoo usw. sind Suchmaschinen – mit deutlich mehr Suchaufkommen als Pinterest. Es wäre also schlau, wenn Sie Ihre Inhalte für all diese Plattformen gleichermaßen optimieren und mit Ihren Inhalten überall ranken können.

Abgesehen davon sind die Anforderungen an Pin-Beschreibungen andere als die an einen Seitentitel. Der Seitentitel sollte kurz gehalten sein, den Inhalt der Seite widerspiegeln, das wichtigste Keyword enthalten und einen Klickreiz setzen. Ihre Pin-Beschreibung bietet hingegen mehr Platz: Worum geht es? Welchen Benefit liefern Sie? Auch ein Call to Action sowie ein oder zwei Hashtags schaden nicht. Pin-Beschreibungen sind nicht nur für den Nutzer hilfreich, sondern auch für den Pinterest-Algorithmus, der diese nutzt, um den Pin in Suchergebnissen und Feeds auszuspielen. 

Wo gehört die Pin-Beschreibung also hin?

Wie eingangs erwähnt: Laden Sie einen Pin manuell oder mit einem Tool wie Tailwind auf Pinterest hoch, so wird Ihnen ein Feld für die Pin-Beschreibung angezeigt. Häufig werden Inhalte aber von Webseiten gepinnt. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Pin-Beschreibung in den HTML-Code des Bildes zu integrieren. 

<img src=„http://cdn.mysite.com/myimage.jpg“
data-pin-url=“http://mysite.com/mypage.html“
data-pin-media=“http://cdn.mysite.com/myimage_fullsize.jpg“
data-pin-description=“Baked Mozzarrella Cheese Sticks“/>

img src ist das Bild, das Sie bearbeiten, also das, auf welches ein Nutzer klickt, wenn er Ihre Webseite besucht und welches er als Pin teilen möchte
data-pin-url ist die Seite, auf die dieser Pin verweisen soll
data-pin-media gibt Ihnen die Möglichkeit auf ein anderes Bild zu verweisen, das dann gepinnt wird, z.B. eine Version in besserer Auflösung
data-pin-description tadaa, hier käme Ihre Pin-Beschreibung rein

Um diesen Code an Ihre Bilder anzufügen, gehen Sie in den HTML-Bearbeitungsmodus Ihres Beitrags. Ich arbeite in WordPress, dort wechseln Sie einfach die Schaltfläche von „Visuell“ auf „Text“. Suchen Sie nach dem HTML-Code für Ihr Bild, das könnte in etwa so aussehen:

<img class=“alignnone wp-image-2360″ src=“http://marpha-consulting.de/wp-content/uploads/2018/04/pinterest-folge-feed-597×1024.jpg“ alt=“Kinder klettern Dünen hinauf“ width=“400″ height=“686″ />

Fügen Sie nun hinter den ALT-Text Ihre Pinbeschreibung ein und zwar so

<img class=“alignnone wp-image-2360″ src=“http://marpha-consulting.de/wp-content/uploads/2018/04/pinterest-folge-feed-597×1024.jpg“ alt=“Screenshot Pinterest Folge-Feed“ data-pin-description=”Erfahre, was der neue Folge-Feed für deine Pinterest-Strategie bedeutet #pinterestmarketing“ width=“400″ height=“686″ />

Klingt alles etwas kompliziert oder? Ich persönlich habe keine Lust, jedes Mal wenn ich einen Beitrag verfasse, im Code herumzudoktern, „nur“ um die Pin-Beschreibung korrekt zu setzen. Um ganz ehrlich zu sein, ich würde es vermutlich einfach vergessen. Zum Glück gibt es intuitivere Lösungen, zumindest wenn Sie WordPress nutzen.

Nützliche Plug-ins für die Pin-Beschreibung

1. Yoast SEO Plug-in

Nutzen Sie bereits das Yoast SEO Plug-in? Ich kann es Ihnen wirklich nur ans Herz legen. Hier können Sie alle wichtigen SEO-Elemente Ihrer Seiten und Beiträge anpassen und bekommen gleichzeitig eine Einschätzung, wie ausreichend Ihre Maßnahmen sind. Sie können Keywords definieren, Ihre Metabeschreibung anpassen, Canonicals setzen und definieren wie Ihr Beitrag in den sozialen Medien geteilt werden soll. In der Premium-Version werden Ihnen zudem noch interne Verlinkungen vorgeschlagen.

Haben Sie Yoast aktiviert, wird die Meta-Beschreibung, die Sie via Yoast für Ihren Beitrag gesetzt haben, als Pin-Beschreibung ausgelesen:

Allerdings gelten hier einige Besonderheiten. Haben Sie keine Pin-Beschreibung angegeben, so wird der Beitragstitel als Pin-Beschreibung gesetzt. Den gleichen Effekt sehe ich, wenn ich das Yoast Plug-in deaktiviere. Haben Sie ein Beitragsbild gesetzt, wird bei diesem die Meta-Beschreibung des Beitrags als Pin-Beschreibung gesetzt. Bei allen anderen Bildern, die im Fließtext Ihres Beitrags erscheinen, wird der Seitentitel als Pin-Beschreibung gesetzt. Fazit: Nutzen Sie Yoast, sollten Sie Ihren wichtigsten Pin zum Beitrag als Beitragsbild hinterlegen und bei allen anderen für Pinterest optimierten Bildern, die Sie im Fließtext integriert haben, per Code oder Plug-in (s. Punkt 3) eine passende Pin-Beschreibung setzen. In Hinblick auf die Verbreitung Ihrer Inhalte ist es durchaus empfehlenswert mehrere Pins pro Beitrag zu erstellen, dabei sollten Sie auch die Pin-Beschreibung variieren.

2. Social Warfare WordPress Plug-in

Social Warfare* ist ein Social Sharing Plug-in. Ich nutze die Premium-Version und kann damit konkret definieren, welches Bild beim Teilen auf Pinterest aufgerufen werden soll:

Teilt ein Besucher Ihrer Seite Ihren Beitrag auf Pinterest, so zieht sich Social Warfare die in den Beitragseinstellungen hinterlegte Pin-Beschreibung und das als Pin hinterlegte Bild. Social Warfare bietet Ihnen noch einige andere nützliche Tools in Hinblick auf Pinterest: Beispielsweise können Sie einen Hover-Button aktivieren, so dass der Merken-Button auftaucht, wenn jemand mit der Maus über eines Ihrer Bilder fährt. Sie können auch auswählen, ob Ihr Pinterest-Bild versteckt sein oder auf Ihrer Seite sichtbar sein soll. Ist es versteckt, so taucht es erst auf, wenn jemand Ihren Beitrag pinnen möchte. Überdies können Sie entscheiden, ob nur Ihr in den Einstellungen hinterlegtes Bild gepinnt werden darf oder alle auf Ihrer Seite verfügbaren Bilder. Sie sehen, Social Warfare* bietet Ihnen viele Möglichkeiten, das Teilen Ihrer Inhalte auf Pinterest zu personalisieren.

3. Social Pug

Eine dritte Lösung ist das Plug-in Social Pug* für WordPress. Sobald Sie ein Bild hochladen, können Sie über die Block-Einstellungen in Gutenberg die Pin-Beschreibung setzen. Super einfach! Social Pug bietet darüber hinaus die Option, das Pinnen von Bildern, die nicht für Pinterest optimiert sind, zu verhindern!

Tatsächlich ist das genau das gleiche, wie ich am Anfang erklärt habe, als Sie im HTML-Code gearbeitet haben – nur dass Sie das Ganze hier im visuellen Editor erledigen.

4. Tasty Pins

Eine Alternative zu Social Pug ist Tasty Pins*. Auch hier finden Sie in der Bearbeitungsansicht des Bildes die Option, eine dezidierte Pin-Beschreibung zu hinterlegen.

Wie gehen Sie mit Pin-Beschreibungen um? Finden Sie diesen Beitrag nützlich? Dann hinterlassen Sie mir gern einen Kommentar und teilen den Beitrag gern in Ihrem Netzwerk.

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