Pinterest funktioniert nicht? Die 5 größten Pinterest—Fehler und wie du es besser machst

Pinterest funktioniert nicht? Die 5 größten Pinterest—Fehler und wie du es besser machst 1

Zugegeben, Pinterest Marketing ist keine Raketenwissenschaft, doch gerade für Anfänger und Einsteiger mitunter eine Herausforderung. Manch einer kommt so schnell zu der vermeintlichen Erkenntnis: Pinterest funktioniert nicht. Das liegt vor allem daran, dass Pinterest oftmals mit Instagram und anderen sozialen Medien verglichen wird, aber kein soziales Netzwerk ist. Vielmehr ist Pinterest Suchmaschine, Shopping-Plattform und ein Ort der Inspiration. In diesem Beitrag geht es um die fünf größten Fehler, die mir im Umgang mit Pinterest begegnen und natürlich zeige ich dir auch, wie du es besser machen kannst.

Du hast keine Strategie

Einer der häufigsten Gründe, warum Kund*innen zu mir kommen, ist eine fehlende oder nicht funktionierende Strategie. Wenn du mit Pinterest starten möchtest, weil du gehört hast, dass du damit mehr Besucher*innen auf deine Webseite oder deine Verkäufe erhöhen kannst, solltest du auch wissen, wie du dich dort positionierst, welche Grundlagen du erfüllen musst und welchen Content du an wen ausliefern möchtest. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die “einfach so” mit Pinterest gestartet sind und dann an einen Punkt kommen, wo es nicht weiter geht. Die Zahlen stagnieren, es ist unklar, was sie eigentlich pinnen sollen, wie oft und wohin. Darum starten wir in der Zusammenarbeit mit Kunden mit einer umfassenden Strategieausarbeitung. Mach dir also klar, was du mit Pinterest erreichen möchtest und wie du dorthin kommst.

Wenn du hier Unterstützung brauchst, kontaktiere mich direkt oder schau dir meinen Strategiekurs „Erfolgreich auf Pinterest“ an.

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Du pinnst die falschen Bilder

Als visuelle Suchmaschine sind die Grafiken (und Videos), die du auf Pinterest teilst, essentiell. Pins funktionieren am Besten im vertikalen Format in einem Verhältnis von 2:3. Das ist für viele Webseitenbetreiber*innen eine Herausforderung, denn Bilder auf Webseiten sind meist horizontal oder im besten Fall quadratisch. Das funktioniert auf Pinterest jedoch nur bedingt.

Neben dem Format kommt es auch auf die Gestaltung der Bilder an. Dein Bild sollte neben den anderen Bildern auffallen, also schau einmal, wie die Pins innerhalb deiner Nische aussehen und wie du dich abgrenzen kannst. Deine Pin-Designs sind vergleichbar mit Thumbnails auf YouTube: Sie entscheiden darüber, ob jemand darauf klickt oder sie übersieht. Deine Pin-Grafik sollte bei der Zielgruppe Interesse oder Neugierde wecken, so dass sie sich auf deine Webseite durchklicken (ein Pin ist letztlich nur ein Link). Bedenke, dass Pinterest ein Ort der Inspiration ist und gestalte deine Grafiken entsprechend. Reine Produktabbildungen funktionieren hier meist weniger gut als Szenerien, die zeigen, wie ein Produkt verwendet werden kann. Förderlich sind zudem klare Handlungsaufforderungen oder eine direkte Zielgruppenansprache auf den Pins.

Wenn du hier Unterstützung brauchst, dann hol dir gern meine Pin-Vorlagen für Canva. Du kannst sie schnell an deinen individuellen Bedarf anpassen. Wir haben die Vorlagen nach den Best Practice Empfehlungen von Pinterest und basierend auf unseren eigenen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt.

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Du vernachlässigst deine Pin-Beschreibungen

Wenngleich der visuelle Aspekt auf Pinterest enorm wichtig ist, solltest du die Texte, die auf deinen Pins und Pinnwänden hinterlegen kannst, nicht außer Acht lassen. Auch diese werden von den Algorithmen ausgewertet, um Inhalte zu kategorisieren und der richtigen Zielgruppe auszuspielen. Keywords spielen hier eine entscheidende Rolle. Darum solltest du unbedingt eine Keywordrecherche durchführen, bevor du überhaupt auf Pinterest startest. Pinterest ist insofern eine sehr dankbare Plattform, als dass sie dir genau sagt, wonach Nutzer*innen suchen. Daran kannst du deinen Content ausrichten und natürlich solltest du relevante Keywords und Begriffe in deinen Pin-Titel und Pin-Beschreibungen verwenden. So kann Pinterest deinen Content noch einmal viel besser verstehen und ausspielen. Nutze vor allem den verfügbaren Platz von 100 Zeichen im Pin-Titel und 500 Zeichen in der Pin-Beschreibung.

Wenn du hier Unterstützung brauchst: Wir bieten einen Keyword-Service und übernehmen die Keyword-Recherche gern für dich.

Du pinnst nur unregelmäßig

Eine der größten Herausforderungen im Umgang mit Pinterest, die mir immer wieder begegnet ist die Frage: Was soll ich wann und wie oft wohin pinnen? Es gibt hier keine magische und richtige Antwort. Immerhin gibt es eine Orientierung: Egal wie viel du pinnst, pinne regelmäßig. Pinterest empfiehlt aktuell wöchentlich neue Inhalte auf Pinterest zu teilen. Ob es dann 5 oder 50 Pins sind, ist fast schon unerheblich. Lege den Fokus besser auf Qualität statt Quantität. Es kommt auch sehr stark darauf an, wie viel Content du überhaupt hast, wie viel neuen Content du wie regelmäßig erstellst und natürlich auch, welche Kapazitäten du hast. In jedem Fall ist es besser deine Pins über die Woche zu verteilen, als alle auf einmal zu pinnen. Nutze hier zum Beispiel die Planungsfunktion von Pinterest – oder wenn du eine professionelle Lösung zum Vorausplanen von Inhalten suchst, die es dir erlaubt, Pins längerfristig einzuplanen, dann schau dir mal Tailwind an.

Du denkst nicht mobile first

Zugegeben, die Versuchung ist noch immer groß, wenn man als Marketingverantwortlicher vor dem PC oder Laptop sitzt, um Pinterest zu managen. Doch die meiste Nutzung von Pinterest findet auf dem Handy statt und zwar weit über 80 Prozent. Wenn ich in unsere Kundendaten schaue, gelangen nicht selten über 90 Prozent der Webseitenbesucher*innen von Pinterest über mobile Endgeräte auf die Landing Pages unserer Kund*innen.

Die mobile Optimierung für Pinterest hat vor allem zwei Aspekte: Zum einen solltest du darauf achten, dass deine Pin-Grafiken mobil gut wirken. Nutze starke Kontraste, gut lesbare Schriften und großflächige Bilder. Etwaige Call-to-Actions sollten auf dem Handy gut erkennbar und lesbar sein. Wenn du Video-Pins oder Idea Pins erstellst, nutze grobe Untertitelungen, denn mobile Zuschauer haben nicht unbedingt den Ton eingeschaltet.

Der zweite Aspekt ist dein Funnel: Was passiert, nachdem jemand auf deinen Pin klickt, um deine Webseite zu besuchen? Ist deine Seite mobil optimiert und werden alle Optionen, wie z.B. die Newsletter-Anmeldung, auch passend dargestellt? Gerade Sidebar-Elemente gelangen in der mobilen Darstellung oftmals nach unten und werden im schlimmsten Fall gar nicht gesehen. Wenn du darauf deinen Funnel aufbaust, wird dieser mobil einfach nicht funktionieren. Also prüfe deinen Conversionpfad regelmäßig und genau.

Ich hoffe, dass dir diese Tipps dabei helfen, dein Pinterest Marketing noch effizienter anzugehen. Noch mehr Tipps erhältst du wöchentlich per E-Mail von mir. Melde dich hier an zur Pinformation >>

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