Pinterest für Fortgeschrittene: Pins verstecken – Tipps und Tools

pins verstecken

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Sobald Sie länger auf Pinterest unterwegs sind, stellt sich irgendwann einmal die Frage, wie sich Pins verstecken lassen und ob bzw. warum man das überhaupt tun sollte. Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in diesem Beitrag!

Warum Pins verstecken?

Ein Grund, warum ein Pin nicht sichtbar auf der Seite versteckt wird, ist ein rein ästhetischer. Bilder auf Webseiten wirken am Besten im Landscape-Format oder auch quadratisch. Das Pin-Format ist hingegen ein Hochformat, das auf Webseiten unnötig viel Platz einnimmt und unter Umständen vom Look & Feel der Webseite abweicht oder schlichtweg zu sehr vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Darum entscheiden sich viele Pinner, die Pin-Grafik entweder weit unten auf der Seite einzubinden oder gleich zu verstecken. Die Pin-Grafik ist dann öffentlich nicht sichtbar, wird aber aufgerufen, sobald ein Besucher der Webseite diese auf Pinterest merken möchte. 

Klarer Nachteil hier: Wird der Pin nicht auf der Seite angezeigt, fehlt Betrachter*innen oftmals der nötige Handlungsanreiz um die Seite auf Pinterest zu merken. Hier ist ein Abwägen und Testen erforderlich.

Ein weiterer Grund kann sein, dass Sie Ihren Webseitenbesuchern mehrere Pins zur Auswahl bieten möchten. So können Sie verschiedene Pin-Grafiken gegeneinander testen, neue Pin-Grafiken in Umlauf bringen und verschiedene Zielgruppen ansprechen. Da das Einbinden mehrerer Pin-Grafiken schnell sehr viel Unruhe und Ablenkung auf eine Webseite bringt, bietet es sich auch hier an, diese unsichtbar einzubinden, so dass sie erst beim Klick auf den Merken-Button angezeigt werden.

Methoden, um Pins zu verstecken 

Es gibt verschiedene Methoden, um Pin-Grafiken unsichtbar zu machen bzw. zu verstecken. Eine beliebte Methode ist die Code-basierte Display-none-Methode. Dabei hüllen Sie Ihren Bild-HTML-Code quasi in einen Mantel der Unsichtbarkeit. Das sieht so aus: 

<div style=”display:none;”>Hier steht der HTML-Code Ihres Bildes</div>

Manche Menschen behaupten, von dieser Methode sei aus SEO-Gründen abzuraten. Die Argumentation lautet: Verstecken Sie ein Bild auf diese Weise, so verlangsamt das die Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite unnötigerweise. Immerhin lädt das Bild, obwohl es nicht angezeigt wird. Das klingt plausibel. Sie können das natürlich prüfen und darauf basierend entscheiden, ob Sie diese Methode nutzen möchten oder nicht. 

Hinzu kommt, dass Google ein solches Vorgehen angeblich als irreführend und somit als Spam markieren kann. Darüber würde ich mir ehrlich gesagt keine allzu großen Sorgen machen, wenn der Code nur bezüglich einer Pinterest-Grafik eingebunden wird. 

Mein Argument gegen eine Code-basierte Version ist eher die erhöhte Fehleranfälligkeit durch das Arbeiten im Code. Erfreulicherweise gibt es mittlerweile einige sehr nützliche und kostengünstige WordPress Plug-ins, die viele Kontrollmöglichkeiten bieten, was die Darstellung, das Verstecken und das Pinnen von Bildern betrifft. 

  1. Social Pug ist das Plug-in, das ich selber nutze und empfehlen kann. Es funktioniert tadellos mit Gutenberg. 
  2. Tasty Pins habe ich ebenfalls im Einsatz. Auch das kann ich uneingeschränkt empfehlen. Es funktioniert weitgehend wie Social Pug.
  3. Social Warfare nutze ich in einem Projekt und auch das funktioniert reibungslos. 

Pins mit Social Pug verstecken

Social Pug ermöglicht es Ihnen einerseits, eine Pin-Grafik im Backend zu definieren und mit einer optimierten Pin-Beschreibung zu versehen. Die Grafik ist auf der Seite nicht sichtbar, wird aber geladen, sobald jemand über die von Social Pug bereitgestellten Social Sharing-Buttons den Beitrag auf Pinterest teilen möchte. Sie können sogar zusätzliche Pin-Grafiken hinterlegen, so dass Ihre Webseitenbesucher aus mehreren Optionen wählen können.

Social Pug in WordPress
Screenshot: Pinterest-Grafik mit Social Pug nicht sichtbar hinterlegen

Darüber hinaus können Sie bei jedem Bild, das Sie in Ihren Beitrag bzw. auf Ihrer Seite integriert haben, angeben, dass dieses nicht pinnbar sein soll. In der Folge wird dieses Bild nicht angezeigt, wenn jemand über den Merken-Button des Browsers pinnen möchte und auch auf dem Bild selbst wird kein Merken-Button beim Mouse Over angezeigt.  Das ist besonders nützlich, um das Pinnen von Profilbildern, Sidebar-Elementen, Screenshots u.ä. zu verhindern.

Einstellung, um das Pinnen von Bildern mit Social Pug zu verhindern

Lesen Sie hier meinen umfassenden Artikel zum WordPress Plugin Social Pug.

Kosten für Social Pug: 34 US-Dollar, inkl. 1 Jahr Updates & Support. 14 Tage Geld-zurück-Garantie - Zum Download*
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Video-Tutorial: Effizienter pinnen mit Social Pug

Pins mit Tasty Pins verstecken

Tasty Pins bietet Ihnen im Wesentlichen die gleichen Möglichkeiten wie Social Pug. Auch das Look & Feel ist weitgehend ähnlich.

Kosten für Tasty Pins: Der Preis für Tasty Pins liegt bei 29 US-Dollar, inkl. 15 Tage Geld-zurück-Garantie. - Zum Download*

Pins mit Social Warfare verstecken

Auch in Social Warfare können Sie definieren, welche Grafik beim Teilen auf Pinterest genutzt werden soll. Das Interface sieht auch hier ähnlich aus wie oben im Screenshot bei Social Pug.

Darüber hinaus können Sie in Social Warfare definieren, dass der Merken-Button nur dann auf einer Grafik sichtbar ist, wenn diese ein bestimmtes Mindestmaß an Breite und Höhe in Pixeln erreicht. Somit wird der visuelle Handlungsanreiz für Besucher*innen Ihrer Webseite nur bei optimierten Bildern gesetzt.

Sie können zudem zu jedem Beitrag eine Pin-Grafik hinterlegen und Social Warfare anweisen, dass immer diese gepinnt wird, unabhängig davon welches Bild Ihre Webseitenbesucher*innen auswählen. In diesem Fall verstecken Sie keine Grafik, sondern erzwingen das Pinnen einer bestimmten Grafik. Ein etwas anderer Weg mit dem selben Resultat.

Kosten für Social Warfare: Der Preis für Social Warfare liegt bei 29 US-Dollar. - Zum Download*

Die Alternative zum Verstecken: Den Pin kleiner machen und auf die Pin-Grafik verweisen

Wenn Sie lieber auf ein Code-basiertes Arbeiten setzen, habe ich noch eine Alternative für Sie: Sie können Ihre Pin-Grafik verkleinert auf Ihrer Webseite abbilden und über den HTML-Code des Bildes auf die richtige Pin-Grafik verweisen. Das hat den Vorteil, dass die Pin-Grafik sichtbar ist und Pinterest-versierte Nutzer*innen einen höheren Anreiz haben, den Beitrag zu pinnen.

Strategie-Kurs Erfolgreich auf Pinterest.

Oder aber: Wenn Sie ohnehin Bilder auf Ihren Webseiten einbinden, diese aber nicht für Pinterest optimiert sind, so können Sie auch diese mit einer für Pinterest optimierten Grafik verbinden. Das lohnt sich vor allem dann, wenn diese nicht optimierten Grafiken immer wieder gepinnt werden.

Denn wenn ein Besucher Ihrer Webseite auf ein Bild bzw. auf den offiziellen Merken-Button klickt, um die Seite auf einer Pinnwand zu speichern, zieht sich Pinterest statt des Produktbildes die verlinkte und optimierte Pin-Grafik. Das geht so: 

  1. Laden Sie sowohl das Produktbild bzw. das Bild, das Sie auf Ihrer Webseite anzeigen möchten, als auch das Bild, das nicht sichtbar dargestellt, aber beim Pinnen aufgerufen werden soll, auf Ihren Webserver. 
  2. Wechseln Sie in den HTML-Modus und navigieren Sie zu der Stelle, an der Sie das sichtbare Bild platzieren möchten.
  3. Fügen Sie diesen Code ein: 

<img src=„http://ihrewebseite.de/foto.jpg“
alt=„Alt-Text für Google”
data-pin-url=“http://ihrewebseite.de/landingpage.html“
data-pin-media=“http://ihrewebseite.de/pingrafik.jpg“
data-pin-description=“Optimierte Pinbeschreibung mit #Hashtags und Call to Action“/>

img src ist die URL des Bildes, das Sie sichtbar auf Ihrer Seite platzieren, also das, auf welches ein Nutzer zum Pinnen klickt.
alt ist ein wichtiger Text für Google, der den Inhalt Ihres Bildes beschreibt.
data-pin-url ist die Seite, auf die der Pin verweisen soll, also die URL der Seite, auf der Sie das Bild einbinden.
data-pin-media gibt Ihnen nun die Möglichkeit auf ein anderes Bild zu verweisen, das anstelle des angezeigten Bildes gepinnt wird, also Ihre für Pinterest optimierte Grafik, idealerweise im 2:3 Format.
data-pin-description Hier hinterlegen Sie die Pin-Beschreibung, die beim Pinnen des Bildes angezeigt werden soll

Auch das geht einfacher mit einem Plugin

Auch diese Methode lässt sich über ein WordPress-Plugin abbilden. Social Pug bietet in den Einstellungen die Möglichkeit, dass beim Klicken auf ein pinnbares Bild grundsätzlich die hinterlegte Pin-Grafik aufgerufen wird. Diese Einstellung brauchen Sie nur einmal vorzunehmen und sparen sich so das Bearbeiten des HTML-Codes bei jedem neuen Beitrag.

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