Let’s Talk Pinterest: Susanne Niermann von women2style und die stilmacher

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Interview mit der Typ- und Imageberaterin Susanne Niermann. Wie bereits Katharina von Some Kind of Fashion bedient auch Susanne eine spezielle Nische auf Pinterest, indem sie gezielt Frauen ab 40 anspricht. Im Interview sprechen wir unter anderem darüber, wie Susanne Pinterest im Kundendialog einsetzt.

Liebe Frau Niermann, stellen Sie sich doch bitte kurz vor. Wer sind Sie und was machen Sie?

Aber sehr gern, ich heiße Susanne und bin 53. Im wahren Leben bin ich unter „die stilmacher“ seit vielen Jahren als Typ- und Imageberaterin unterwegs. Ich berate Frauen und Männer, gebe Seminare und Workshops, halte Vorträge und vieles mehr rund um das Thema Style.

Mein Blog „women2style“ ergänzt zum einen meine Beratungen, in dem ich Ideen zu Kombinationsmöglichkeiten und Outfitinspirationen zeige. Natürlich gebe ich auch immer einen Input, der erklärt, erinnert oder Wissen auffrischt.

Neben Stylingthemen schreibe ich gerne auch über Beautythemen, über Reiseimpressionen und widme mich auch schon mal einem Rezept. Man findet in meinem Blog Themen, die mich interessieren und mir Spaß machen. Und habe ich daran Interesse, geht es sicher auch anderen Frauen, die sich um die 50 herum bewegen, so. Der Blog ist inzwischen zu meinem Herzensprojekt geworden, durch ihn habe ich mich daran erinnert, wie gerne ich eigentlich schreibe.

Seit wann sind Sie auf Pinterest aktiv?

Angemeldet habe ich mich schon vor vielen Jahren, ich würde sagen vor 4-5 Jahren mit „die stilmacher“, aber aktiv nutze ich Pinterest mit meinem Blog „women2style“ jetzt ungefähr seit 2 Jahren.

Was hat Sie dazu motiviert, auf Pinterest zu starten?

Gestartet bin ich zunächst, um für meine Beratungskunden Pinboards anzulegen. Diese Pinboards drehen sich um bestimmte Stiltypen, um dem Kunden/der Kundin eine Idee davon zu geben, was es überhaupt bedeutet, wenn ich z.B. vom femininen Stiltypen spreche. Auf meinen entsprechenden Boards finden sie eine immer wieder wechselnde Anzahl von Ideen und Inspirationen, um dann eine Idee für sich daraus entwickeln zu können. 

Das war zunächst die Motivation – die Posts aus meinem Blog bei Pinterest zu pinnen, war dann eine natürliche Folge.

Sind Sie auf Pinterest sofort in die Nische „Mode für Frauen ab 40“ gestoßen oder hat sich das sukzessive entwickelt?

Im Bereich der Boards für meine Beratungskunden spielen Alter und Geschlecht zunächst keine Rolle.

Die Pins, die ich von meinem Blog aus unter der Rubrik „my Style“ pinne, haben sich dann aber ziemlich direkt in diese Nische begeben. Das ist ganz einfach dadurch entstanden, dass meine Posts mich selbst zeigen und damit natürlich Frauen von, sagen wir Mitte 40 bis durchaus Mitte 60, ansprechen.

Wie sind Sie das Thema angegangen?

Die Überlegung, dass es mehr Frauen gibt wie mich und es höchste Zeit wird mit alten Vorstellungen aufzuräumen. Wir um die 50jährigen sind nämlich ganz schön viele. Was ich mit meinem Blog und damit natürlich auch auf Pinterest zeigen will, ist, dass Alter erst einmal nur eine Zahl ist und Mode in jedem Alter und mit jeder Figur Spaß machen kann. Bist du authentisch in dem was du trägst – passt es zu dir. Wenn man seine Persönlichkeit zugrunde legt, seine Proportionen kennt und sich wohl fühlt, ist das Alter beim Styling reine Nebensache. Das Bild der Frau um die 50 hat sich einfach grundlegend geändert. In der öffentlichen Wahrnehmung und auch in den Köpfen vieler Hersteller findet der Wandel leider nur sehr langsam statt. Ich finde es wichtig und freue mich, wenn ich ein bisschen dazu beitragen kann, dieses Bild gerade zu rücken. Dazu gehört auch, den Frauen, auch jenseits der 50, Mut zu machen, weiterhin Spaß an der Mode zu haben und sich nicht durch alte Glaubenssätze verunsichern zu lassen.

Let's talk Pinterest mit Susanne Niermann von die stilmacher

Welche Rolle spielt Pinterest für Ihren Unternehmenserfolg?

Inzwischen ist Pinterest, vor allen Dingen für meinen Blog, eine tolle Möglichkeit Leser auf „women2style“ aufmerksam zu machen und damit letzten Endes, durch Beratungsaufträge oder Kooperationen auch Geschäft zu generieren.

Was schätzen Sie am meisten an Pinterest?

Die schnelle und unkomplizierte Art sich dort über Bilder mitteilen zu können. Auch liebe ich es mich, für meinen Privatgebrauch, an dieser riesigen  Inspirationenquelle so schnell und unkompliziert bedienen zu können und das auf so vielfältigen Gebieten.

Wie sieht Ihre Pinterest-Strategie aus?

Zum einen, das habe ich ja oben schon beschrieben, sind einige Pinboards eine wunderbare Ergänzung zur Beratung. Zum anderen, pinne ich regelmäßig meine Blogposts, um den Traffic auf meinem Blog zu erhöhen. Ich versuche ein bis zwei Bilder pro Post auf unterschiedlichen Boards zu pinnen. 

Wie viel Ihres Traffics kommt von Pinterest?

An Tagen, an denen kein neuer Blogpost erscheint und die Zahl der Direktzugriffe nicht extrem hoch ist, kommen im Schnitt knapp 40% des Traffics über Pinterest.

Welche Art von Pins kommen bei Ihrer Community am Besten an?

Am Besten laufen immer Pins, die einen legeren „alltäglichen“ Look zeigen.

Welches sind Ihre drei erfolgreichsten Pins?

In den letzten 30 Tagen waren diese 3 Pins am erfolgreichsten:

Monetarisieren Sie Pinterest? 

Nein, direkt bislang nicht, nur wie oben beschrieben.

Welche Tools nutzen Sie für Pinterest?

Um Pins zu erstellen nutze ich Canva,* habe aber festgestellt, dass Pins, die ich direkt von meiner Website poste, besser laufen.

Der Pinterest Content-Planer “Mode & Fashion”. Das Must-Have für Modeblogger und Fashion-UnternehmerInnen

Was vermissen Sie an Pinterest?

Da fällt mir eigentlich nicht wirklich etwas ein, es gibt ja ein paar sehr schöne Änderungen was das Thema Analytics angeht und auch die Bildervorschau im Header finde ich sehr gelungen. Toll wäre es vielleicht ein Tool zu haben, in dem man, ähnlich wie bei Canva, Bilder so bearbeiten kann, dass sie pinterestgerecht gepinnt werden können.

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