3 Szenarien, in denen es sich lohnt, fremde Pins zu teilen

fremde pins pinnen

Eine Frage, die in meinen Beratungen immer wieder auftaucht, ist diese: Soll ich Pins anderer Nutzer*innen pinnen? Wenn ja, wie oft?

Grundsätzlich sollten Sie auf Pinterest vor allem Ihre eigenen Inhalte teilen, um so auf Ihre eigenen Angebote hinzuweisen.

Auch Pinterest empfiehlt, sich auf den eigenen Content zu konzentrieren:

“Ihr könnt euch Pins anderer merken, um das Thema, für welches euer Profil steht zu unterstützen. Beachtet dabei jedoch, dass eure eigenen, selbst erstellten Pins bevorzugt werden. Wenn ihr Pinterest zur eigenen Inspiration nutzen wollt, empfiehlt es sich dafür ein privates Profil zu nutzen. Daran könnt ihr ein Unternehmensprofil anknüpfen und vermischt so keine kuratierten mit selbst erstellten Inhalten.”

Quelle: Pinterest Creator Community FAQ

Die eigenen Inhalte sollten also klar im Fokus stehen. Aus meiner Erfahrung heraus gibt es dennoch einige Szenarien, wo es sich lohnen kann, Pins anderer Nutzer*innern zu kuratieren.

Fremde Pins teilen zum strategischen Accountaufbau

Ganz am Anfang, wenn Sie mit einem neuen Pinterest-Account starten, kann es sich aus verschiedenen Gründen lohnen, Pins anderer Nutzer*innen zu kuratieren. Zum einen können Sie Ihren Account so mit relevantem Content füllen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie mit der Erstellung eigener Inhalte etwas länger brauchen.

Das leitet direkt zum zweiten Vorteil über: Sie optimieren Ihren Account so bereits für die Suchmaschine Pinterest, denn jede zusätzliche Information unterstützt dabei, dass Ihr Profil an Kontur gewinnt. Insofern sollten Sie auch beim Repinnen strategisch vorgehen und wirklich nur relevante Inhalte aus Ihrem Themenbereich teilen.

Zugleich – und das ist der dritte Vorteil – können Sie so testen, welche Inhalte besonders gefragt sind und welche Designs gut funktionieren. Diese Erkenntnisse können Sie in Ihre eigene Contentstrategie zurückfließen lassen.

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Fremde Pins pinnen zur Reichweitensteigerung

Auch über die Anfangsphase hinaus kann es sich lohnen, fremde Pins zu teilen. Ich empfehle dies vor allem in zwei Kontexten: im Rahmen von Tailwind Communities sowie von Gruppenpinnwänden. In beiden Fällen pinnen Sie gemeinsam mit anderen Nutzer*innen aus Ihrer Nische. Und in beiden Fällen gilt das Prinzip der Gegenseitigkeit: Sie teilen Ihren Content in die Community und teilen im Gegenzug Pins anderer.

Dafür erhalten Sie gleich doppelten Mehrwert zurück: Zum einen finden Ihre Pins weitere Verbreitung bei relevanten Zielgruppen, die mit Ihren Inhalten eventuell noch nicht vertraut sind. Zudem können Sie diese Gruppen zum Netzwerken nutzen und so Beziehungen innerhalb Ihrer Nische aufbauen.

Beachten Sie jedoch, dass Ihre eigenen Pinnwände stets den Vorzug haben sollten und Gruppenpinnwände sowie Tailwind Communities nur eine sekundäre Rolle spielen sollten.

Fremde Pins pinnen als Mehrwert für Ihre Zielgruppe

Sinnvoll kann das Teilen fremder Pins auch dann sein, wenn Sie auf Ihrem Profil Informationen bereitstellen möchten, die für Ihre Zielgruppe zwar relevant sind, die Sie selbst aber nicht erstellen werden. Das können z.B. bestimmte Nischenthemen in Ihrer Branche sein, die für Ihren Unternehmenskern nicht zentral sind.

Wenn Sie fremde Pins zu anderen oder auch privaten Zwecken merken möchten, nutzen Sie dafür am Besten eine geheime Pinnwand. So können Sie die Informationen einsehen, doch nach außen hin sind sie nicht sichtbar.

Haben Sie noch Fragen zu Ihrer individuellen Pinterest-Strategie? Dann buchen Sie hier Ihren Wunschtermin für eine individuelle Beratung.

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