Das Pinterest 1×1 für Modeblogger

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Darum sollest du als Modeblogger*in Pinterest nutzen

Mode ist eines der Themen, die auf Pinterest am stärksten nachgefragt sind. Kein Wunder, handelt es sich doch um ein äußerst visuelles Feld. Klar, man kann sich auch theoretisch mit Mode auseinandersetzen, aber am schönsten ist es doch, wunderbare Kleider zu sehen und sich für den eigenen Style inspirieren zu lassen.

Pinterest ist also wie gemacht für Modefans. Millionen von Nutzern suchen dort bereits nach Trends und Outfit-Ideen. Das gibt Marken und Influencern im Bereich Mode eine gute Möglichkeit, sich als Experte und Anlaufstelle zu positionieren. Pinterest bietet dir dabei die Möglichkeit, sehr in die Nische zu gehen. Statt einfach nur Modeblogger zu sein, bist du vielleicht Pinfluencer für „Mode für Frauen ab 50“ oder für „Mode für Mollige“ oder vielleicht sogar für „Goth Chic“. Pinterest unterstützt eine derartige Nischenbildung und belohnt dich im besten Fall mit einer sehr engagierten Community.

Darüberhinaus lässt sich Pinterest hervorragend monetarisieren. Für Marken durch Sales und für Influencer und Modeblogger doch Affiliateverkäufe.

Deine Pinterest-Strategie als Modeblogger*in

1. Finde deine Nische

Um als Modeblogger*in erfolgreich zu agieren, solltest du zunächst einmal deine Nische finden. Du hast bestimmt ein Thema, das dich besonders interessiert. Pinne dazu und wenn es ein solches Thema nicht gibt, dann pinne erst einmal zu verschiedenen Themen. Schaue regelmäßig in deine Pinterest Analytics (dafür brauchst du ein Unternehmensprofil auf Pinterest), welche deiner Pins gut ankommen. So wirst du über die Zeit automatisch zu deiner Nische finden. Schau einmal in den “Entdecken”-Feed von Pinterest, dort findest du stets aktuelle Nischentrends, die dir eine gute Vorstellung davon geben, wie Pinterest funktioniert.

Nischenthemen funktionieren auf Pinterest ganz wunderbar

2. Biete praktikable Lösungen oder wertvolle Informationen

Das ist wirklich wichtig auf Pinterest: Es geht nicht so sehr darum, was dir gefällt. Für die Selbstdarstellung nutzt du besser Instagram. Auf Pinterest geht es darum, den Nutzern Mehrwert zu bieten. Im Bereich Mode sind das Outfit-Ideen, Tipps rund um Kleidung (z.B. Was trägt man zu bestimmten Anlässen) und Kombinationsmöglichkeiten. Denke weniger an dich, sondern vielmehr daran, wie du anderen nützliche Informationen vermitteln kannst, die deinen Stempel tragen.

Outfit-Ideen für den Urlaub, inkl. Flug – ein super praktischer Tipp

3. Nutze saisonale Trends

Deinen Pinterest-Erfolg kannst du steigern, indem du saisonale Trends nutzt. Üblicherweise werden diese schon einige Wochen vorher auf Pinterest gesucht. Ideen für Sylvester-Outfits pinnst du also nicht erst Ende Dezember, sondern schon Anfang des Monats und bereitest deinen Content entsprechend bereits im November vor.

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Überlege dir gut, welche saisonalen Trends für deine Nische relevant sind. Am Besten du arbeitest mit einem Redaktionsplan, darin kannst du genau festhalten, wann welche Themen virulent werden und zu planen sind. Ich biete dir mit dem Pinterest Content-Planer „Mode & Fashion“ einen Themenplan speziell für Modeblogger an. Darin findest du monatliche Themenvorschläge zum Pinnen und Vorbereiten und kannst diese auch um eigene Ideen ergänzen.

Saisonale Trends auf Pinterest

Saisonale Trends sind eine ausgezeichnete Welle, die du auf Pinterest reiten kannst

4. Finde heraus, welche Art von Pins am Besten funktioniert

Ein weiterer wichtiger Punkt bei deiner Pinterest-Strategie ist die Pin-Gestaltung. Probiere aus, was bei dir am Besten funktioniert: Streetstyles, Collagen oder Ratgeber wie Listicles. In diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte zur Gestaltung des optimalen Pins. Grundsätzlich gibt es einige Grundregeln zu beachten: Eine vertikale Ausrichtung deiner Pins und eine hohe Bildqualität. Empfehlenswert ist eine Bildgröße von 600 Pixeln Breite und 900 Pixeln Höhe. Wie du deine Pin-Grafiken inhaltlich aufbaust, ist abhängig von deiner Marke, deiner Nische und dem, was du vermitteln möchtest. Probiere verschiedene Sachen aus (Text Overlays, Single/Multi Images, Close-ups, etc.) und verfolge das weiter, was am Besten funktioniert.  Nicht zu unterschätzen ist übrigens die Pin-Beschreibung. Diese sollte deine zentralen Keywords enthalten und dem Nutzer vermitteln, worum es auf deinem Pin geht und was er nach dem Klick auf deine Webseite erwarten kann. Erfahre hier, wie und wo du deine Pin-Beschreibung am Besten einfügst.

Mode-Pins

Pin-Gestaltung im Fashionbereich: Collage vs. Outfit-Look

5. Nutze Rich Pins

Sobald du bloggst, solltest du auf jeden Fall Rich Pins nutzen. Diese reichern deine Pins automatisch mit Metadaten an, die aus deiner Webseite ausgelesen werden. Damit werden sie noch nützlicher für deine Betrachter*innen. Als Blogger wählst du üblicherweise Artikel Pins. In dem Fall werden die Überschrift, eine kurze Zusammenfassung deines im Pin verlinkten Blogbeitrags sowie der Autor und das Erstellungsdatum des Beitrags automatisch in den Pin integriert. Dein Pin wird so gleich viel verständlicher und “lesbarer”, sowohl für den Pinterest-Algorithmus als auch für diejenigen, die deinen Pin aufrufen. Außerdem hast du so viel mehr Fläche, mit der du arbeiten kannst, um deine Betrachter*innen von deinen Inhalten zu überzeugen. Nutze hier relevante Keywords, aktivierende Verben und wecke sprachlich ein Bedürfnis, das den Klick auf deine Webseite triggert.

Tatsächlich werden Rich Pins priorisiert ausgespielt, weil Pinterest hier weiß, dass die Inhalte von professionellen Kontributoren kommen. Wie Rich Pins eingerichtet werden, erkläre ich in diesem Beitrag – keine Angst, es ist wirklich nicht schwierig.

Mit Rich Pins werden deine Pins noch viel informativer und erhöhen den Click-Through auf deine Webseite

Pinterest-Tools für Modeblogger

Als Modeblogger gibt es einige Tools, die du einsetzen kannst, um noch mehr aus Pinterest rauszuholen.

1. Shop the Look

Shop the Look bietet dir die Möglichkeit, Affiliates prominent einzusetzen. Aktuell wird Shop the Look noch mit ausgewählten Influencern aus den Bereichen Interior & Fashion getestet. Diese haben die Möglichkeit, Produkte auf Pins zu markieren. Du siehst dann einen weißen Punkt, ähnlich wie bei Instagram Shopping. Klickt ein Nutzer darauf, kann er sich zum Sale durchklicken. Du kannst mit Shop the Look also eine besondere Aufmerksamkeit auf deine Affiliateprodukte lenken und so deine Einnahmen erhöhen. Hier erfährst du mehr über Shop the Look.

pinterest shop the look

Mehr Aufmerksamkeit im Feed für deine Pins mit Shop the Look

2. Nimm an Gruppen-Pinnwänden teil

Gruppen-Pinnwände sind ein ausgezeichnetes Tool, um deine Reichweite zu steigern, mit anderen zu kollaborieren und deine Community zu stärken. Relevante Gruppen-Pinnwände für deine Nische findest du über die Pinterest-Suche oder in den einschlägigen Facebook-Gruppen. Natürlich kannst du auch selber eine Gruppen-Pinnwand gründen und andere einladen, mit dir zu pinnen. Die Gruppen-Pinnwände, auf denen du mitpinnst, erscheinen auf deinem Profil. So kannst du dich als gut vernetzt präsentieren. Außerdem profitierst du davon, wenn andere mit dir gemeinsam pinnen, denn so fällt das Kuratieren deutlich leichter und spart Zeit.

Gruppenboards Mode

Gemeinsam bloggen auf Gruppen-Pinnwänden

3. Tailwind Tribes

Tailwind Tribes funktionieren ähnlich wie Gruppen-Pinnwände. Um sie zu nutzen, musst du – logisch – Tailwind nutzen. Tailwind ist ein Scheduling Tool für Pinterest, das auch noch andere interessante Features bietet. Wenn du es mit Pinterest ernst meinst und die Plattform als relevanten Teil deines Einkommens betrachtest, kommst du um einen professionellen Scheduler eigentlich nicht herum. Hier stelle ich dir einige Scheduling Tools vor, die dir Pinterest erleichtern.

Tailwind* ist hier definitiv der Platzhirsch und ich würde es dir auch uneingeschränkt empfehlen. Der Vorteil bei Tailwind ist, dass sie offizieller Pinterest-Partner sind, also direkt an die Pinterest API andocken. Und das Team ist ziemlich auf Zack, was neue Features und auch den Informationsfluss angeht.

Aber zurück zu den Tribes: Auch hier schließt du dich mit anderen Pinnern zusammen, damit ihr gegenseitig eure Pins teilt. Sieh es als eine Art Netzwerk.

Hier kannst du Tailwind einen Monat lang kostenlos testen.*

4. Pinterest Widgets

Pinterest bietet verschiedene Widgets (dein Profil, ausgewählte Pinnwände, ausgewählte Pins), du die beispielsweise in deine Webseite einbinden kannst, um auf dein Pinterest-Profil aufmerksam zu machen und neue Follower zu gewinnen. Hast du zum Beispiel eine Pinnwand zum Thema „Brautkleider“ und einen relevanten Blogbeitrag dazu, könnest du diese Pinnwand per Widget in deinen Artikel einbinden. Das macht deinen Beitrag schöner, liefert deinen Leser*innen einen Mehrwert und stärkt dein Profil.

 

Ich hoffe dieser Beitrag konnte dir einen guten Überblick darüber verschaffen, wie du Pinterest als Modeblogger*in effektiv nutzen kannst. Natürlich gibt es noch viel mehr Wissenswertes, das hier den Rahmen sprengen würde. Aber wenn es dich interessiert, schau gern in mein Buch „Erfolgreich auf Pinterest. Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic.“ Darin erfährst du wirklich alles, was du wissen musst, z.B. Themen, die wir hier noch gar nicht berührt oder nur gestreift haben wie Pinterest SEO oder auch die Nutzbarmachung der Analytics für deine Contentplanung und -optimierung.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links (markiert mit einem *). Das heißt, ich bekomme eine kleine Provision, wenn du über diesen Link etwas kaufst. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Du kannst mich dadurch aber unterstützen, denn somit kann ich dir auch weiterhin hilfreiche Beiträge garantieren. Ich empfehle ausschließlich Produkte, die ich selber nutze oder getestet habe und von denen ich überzeugt bin.

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