Pinterest Pinnwand Power

Pinterest Pinnwand Power

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In dieser Folge erfahren Sie alles, was Sie über Pinnwände auf Pinterest wissen müssen: Von der optimalen Einrichtung über die SEO-Optimierung bis hin zur Pin-Strategie. Mit Pinterest-Marketing-Expertin Dr. Melanie Grundmann

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So organisieren Sie Ihre Pinnwände

Je häufiger Sie pinnen, umso notwendiger wird die Pflege Ihrer Pinnwände. Es kann sehr schnell unübersichtlich werden, wenn sich jemand auf Ihr Profil begibt oder wenn Sie selber pinnen möchten und sich erst durch lange Listen klicken müssen, bevor Sie die richtige Pinnwand finden.

Hier können Sie optimieren: Zum einen lassen sich Ihre Pinnwände verschieben und ordnen. Wenn Sie auf Ihre Pinnwand-Übersicht gehen, haben Sie die Möglichkeit, diese in verschiedenen Modalitäten anzuzeigen: alphabetisch oder diejenigen zuerst, auf die Sie zuletzt gepinnt haben oder eben nach eigenem Geschmack, indem Sie die einfach per Drag and Drop bewegen.

So können Sie saisonal relevante Pinnwände immer an der vordersten Position präsentieren. Das ist wichtig, vor allem in Hinblick auf die mobile Nutzung, die auf Pinterestvdominiert. Wenn sich jemand auf Ihrem Profil umschaut, werden aktuell relevante Inhalte so zuerst angezeigt.

Sie können Pinnwände aber auch über die Einstellungen einer Pinnwand zusammenlegen. Das ist eine Möglichkeit, um aufzuräumen.

Zudem sollten Sie regelmäßig prüfen, ob Ihre Pinnwände inhaltlich und auch in ihrer Beschreibung noch aktuell und relevant sind. Hier empfehle ich Ihnen Tailwind. Mit diesem Tool können Sie eine Art von Qualitätskontrolle Ihres Pinterest-Profils vornehmen. Tailwind gibt Ihnen Hinweise zu unvollständig angelegten Pinnwänden. So sehen Sie auf einen Blick, welchen Pinnwänden beispielsweise noch eine Beschreibung fehlt.

Geheime und archivierte Pinnwände

Sie haben immer die Möglichkeit, Pinnwände, die nicht auf Ihre Ziele einzahlen, für Betrachterinnen unsichtbar zu machen, indem Sie diese auf geheim stellen oder sogar archivieren, wenn es für Sie gar keinen Nutzen mehr hat.

Auf geheime Pinnwände können Sie übrigens immer noch pinnen. Sie können diese beispielsweise nutzen, um im Team zu kollaborieren. Wenn Sie Ihre Pinnwände hingegen archivieren, bekommen Sie auch keine Empfehlungen für diese Inhalte und Sie können nicht mehr auf diese Pinnwände pinnen.

Pinnwand-Ordner nutzen

Ein weiteres nützliches Tool zur Organisation Ihrer Pinnwände ist das Erstellen von Ordnern. Das bietet sich insbesondere auf Pinnwänden mit sehr vielen Pins an. Vor allem wenn das übergeordnete Thema sehr allgemeiner Natur ist, können Sie dieses Thema über Ordner ausdifferenzieren und spezifizieren. Ein klassisches Beispiel dafür sind Rezepte. Hier können Sie Ordner anlegen für Rezepte mit Fleisch, Rezepte mit Gemüse, Rezepte mit Fisch und so weiter. So können Sie Inhalte besser strukturieren, sowohl für sich selbst als auch für die Betrachter Ihrer Pinnwände, die diese Informationen so einfacher erfassen können.

Letztlich sind Ordner eher eine Maßnahme für private Pinterest-NutzerInnen. Als Unternehmen ist es besser, wenn Sie neue Pinnwände erstellen, denn Ordner werden in der Suche nicht wirksam. NutzerInnen können aber nach Pinnwänden zu einem bestimmten Thema suchen. Führen Sie mal eine Suche auf Pinterest durch: Sie können gezielt nach Pinnwänden suchen, aber nicht nach Ordnern. Aus meiner Sicht eignen sich Ordner eher für die Projektplanung, für die Wissensorganisation auf Seiten des individuellen Nutzers, weniger in der Nutzung für Unternehmen.

Pinnwand-Titelbilder

In der Regel ist es so, dass Ihre Pinnwände in der Vorschau auf dem Profil ein großflächiges quadratisches Bild zeigen. Das ist das Titelbild. Daneben sehen Sie zwei bis drei kleinere Vorschaubilder für die weiteren Pins.

Sie können jeder Pinnwand ein Titelbild hinzufügen. In der Regel wählen Sie einen der bestehenden Pins aus. Sie gehen dazu in den Bearbeitungsmodus der Pinnwand. Dann sehen Sie schon das Feld für das Cover und können dort einen der Pins auswählen, die Sie auf der Pinnwand geteilt haben. Sie sehen eine kleine Vorschau, wie das aussehen kann.

Sie sollten hier einen Pin wählen, der repräsentativ für Ihre Marke steht. Wenn Sie sich zum Beispiel mit dem Thema Minimalismus beschäftigen, sollten die Vorschaubilder auch minimalistisch geprägt sein und vielleicht eher in Weiß und Schwarz gehalten, als lauter bunte Farben.

Sie können auch eigene Titelbilder erstellen und hochladen. Das ist in etwa vergleichbar mit den Instagram Story Highlights. Es handelt sich hier um echte Fleißarbeit, die bei jeder neu erstellten Pinnwand zu erledigen ist. Es ist auch nicht garantiert, dass die Darstellung des Titelbildes immer optimal erfolgt. Auf der Plus-Seite verleihen einheitliche Pinnwand-Cover Ihrem Profil ein professionelleres und einheitliches Aussehen.

Pins auf Pinnwände pinnen

Widmen wir uns nun den Strategien zur Verteilung von Pins auf Pinnwänden. Sie können und sollten Ihre Pins auf mehreren thematisch relevanten Pinnwänden pinnen. Wichtig ist, dass Sie einen Pin zuerst immer auf die jeweils relevanteste Pinnwand pinnen.

Wenn Sie einen Pin zum Thema Minimalismus haben, sollte dieser auch auf einer Pinnwand zum Thema Minimalismus gepinnt werden, damit Sie eine möglichst hohe Keyworddichte haben. Es macht keinen Sinn, einen Pin zum Thema Minimalismus zuerst auf einer Pinnwand zum Thema Inneneinrichtung zu pinnen. Das kann zwar auch noch passen, aber wenn Sie den Pin zuerst spielen, sollte er auf eine Pinnwand kommen, wo die Relevanz am Höchsten ist.

Ebenfalls wichtig ist, dass Sie als Urheber Ihrer Inhalte diese auch zuerst selber pinnen. Dazu sollten Sie Ihre Seite verifiziert haben. So weiß Pinterest, dass der Inhalt Ihrem Profil zugeordnet wird.

Nachdem Sie einen Pin auf die relevanteste Pinnwand gepinnt haben, können Sie ihn auch auf weitere relevante Pinnwände pinnen. Hier sollten Sie darauf achten, zeitliche Abstände von mindestens zwei Tagen einzuhalten. So können Sie einen Pin über mehrere Tage und Wochen hinweg auf verschiedenen Pinnwänden teilen. Wenn Sie diese Pins zu schnell hintereinander teilen, kann Ihr Account in Spam-Verdacht geraten und im schlimmsten Fall gesperrt werden.

Es ist aber auch strategisch sinnvoll, in Intervallen zu pinnen, weil Sie diesen Content so länger im Umlauf halten und immer wieder neu darauf hinweisen können.

Dies ist unter anderem deshalb wichtig, weil Nutzer auch einzelnen Ihrer Pinnwände folgen können. Folgt jemand Ihrem Profil, so folgt er allen Ihrer Pinnwände. Folgt jemand nur einer Ihrer Pinnwände, sieht er keine Pins, die auf anderen Pinnwänden veröffentlicht werden. Sie erhöhen also durch das Pinnen auf mehrere Pinnwände die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte.

Mit Tailwind lässt sich das Pinnen auf mehrere Pinnwände nahezu automatisieren beziehungsweise strategisch sehr gut planen. Sie können mit Tailwind auf sogenannte Board Listen speichern. Das sind Listen von Pinnwänden. Sie können, gerade wenn Sie viele Pinnwände haben, diese thematisch zusammenfassen. Wenn Sie zu einem bestimmten Thema einen Pin erstellen, brauchen Sie nur diese Liste aufzurufen. Tailwind hilft Ihnen dabei, Pins auf allen Pinnwänden, die in einer Liste enthalten sind, in einem definierten Zeitraum und in bestimmten Intervallen zu veröffentlichen. So können Sie Pins beispielsweise alle sieben Tage auf jeweils eine Pinnwand in dieser Liste teilen.

Ihre Pinterest-Strategie

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Pinterest strategisch gut nutzen können, dann unterstütze ich Sie in meinen Strategiekurs “Erfolgreich auf Pinterest”. Darin zeige ich Ihnen wie Sie in 5 Schritten eine effektive Content-Strategie für Pinterest entwickeln und das nicht nur einmalig, sondern als Workflow, den Sie stetig wiederholen können, um Ihre Inhalte konstant zu optimieren.

Strategie-Kurs Erfolgreich auf Pinterest.

In der Folge erwähnte Tools und Quellen:

Strategiekurs Erfolgreich auf Pinterest – Contentstrategie in 5 Schritten 

Pins vorausplanen mit Tailwind – kostenlos testen (Affiliate Link)

Weitere nützliche Links:

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Pin-Vorlagen für Canva – jeden Monat neu (Affiliate Link)

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