So optimieren Sie Ihre Webseite für Pinterest

So optimieren Sie Ihre Webseite für Pinterest

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Pinterest gilt als Traffic-Wunder. Doch kann Ihre Webseite den von Pinterest kommenden Traffic auch konvertieren? Um die optimale Optimierung Ihrer Webseite für Pinterest geht es in dieser Folge im Podcast “Erfolgreich auf Pinterest”.

Pinterest-Marketing-Expertin Dr. Melanie Grundmann blickt aber auch auf die andere Seite: Wie können Sie dafür sorgen, dass die Inhalte von Ihrer Seite maximale Verbreitung auf Pinterest finden? Die richtige Folge für Unternehmen und UnternehmerInnen, die ihre Conversion-Ziele auf Pinterest noch nicht erreicht haben.

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Teamwork: Pinterest und Ihre Webseite

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Ihre Webseite und Pinterest arbeiten Hand in Hand. Sie können das eine nicht ohne das andere denken, denn Pinterest ist eine Suchmaschine, die regelmäßig BesucherInnen auf Ihre Webseite schickt. Deren Erwartungen sollten Sie erfüllen.

Umgekehrt sollte Ihre Webseite so optimiert sein, dass es Ihren Besuchern und Besucherinnen leicht fällt, Ihre Inhalte auf Pinterest zu teilen. Denn je häufiger Ihre Inhalte auf Pinterest geteilt werden, umso besser werden diese ausgespielt.

Werden Ihre Inhalte häufig auf Pinterest geteilt, ist das ein Indikator für Pinterest, dass Sie nützliche Inhalte bereitstellen.

Für Pinterest optimierte Grafiken auf Ihren Landing Pages

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist es, eine für Pinterest optimierte Grafik auf jeder Seite zu hinterlegen, die Sie auf Pinterest teilen. In der Regel ist das ein Bild im Hochkantformat mit Text Overlay.

>> Hören Sie dazu auch die Folge zum Thema Pin-Design.

Wenn sich jemand entscheidet, eine Ihrer Seiten auf Pinterest zu speichern, werden in der Regel alle pinnbaren Bilder der Seite aufgerufen. Das sind häufig Bilder im Querformat, quadratische Bilder oder andere nicht für Pinterest optimierte Bilder.

Diese werden auf Pinterest meistens keine großen Erfolge erzielen. Darum sollten Sie nicht nur eine Pin-Grafik hinterlegen, sondern idealerweise auch alle anderen Bilder als nicht pinnbar deklarieren. So können Sie steuern, dass nur Ihre optimierten Grafiken auf Pinterest geteilt werden und nicht etwa Bilder aus der Sidebar oder im Querformat.

Sie erhöhen damit das Potenzial für eine gute Verbreitung Ihrer Inhalte, denn optimierte Pinterest-Grafiken erzielen in der Regel bessere Ergebnisse.

Um eine optimierte Pin-Grafik zu hinterlegen können Sie in WordPress gezielt Plugins einsetzen. Alternativ können Sie auch HTML-Code einsetzen. So können Sie steuern, welche Grafiken auf Pinterest Verbreitung finden und Ihre Inhalte promoten, wenn jemand von Ihrer Webseite aus pinnt.

Sie können das Pinnen von Bildern auch komplett verhindern. Sie können sogar noch einen Nutzerhinweis platzieren.

>> Lesen Sie in diesem Beitrag wie Sie das Pinnen von Bildern Ihrer Webseite aus steuern

Ergänzend dazu können Sie Pins manuell über Pinterest oder externe Planungstools hochladen.

Pinterest Tools Guide Freebie

Merken-Button einbinden

Ebenfalls empfehlenswert ist die Einbindung des Merken-Buttons. Das ist ein offizieller Button von Pinterest, der sich über Bilder auf Ihrer Webseite legt. Wenn jemand mit der maus über ein Bild fährt, erscheint der Button mit der Handlungsaufforderung “Merken”, der den Nutzer dazu einlädt, sich diesen Inhalt auf Pinterest zu merken, also auf Pinterest zu teilen.

Damit bietet Pinterest Ihnen als Inhaber einer Webseite eine einfache Möglichkeit, mehr Engagement einzufordern.

Der Merken-Button ist sehr einfach einzurichten. Pinterest stellt dazu einen HTML-Code bereit. Für WordPress können Sie auch Plugins nutzen, wie beispielsweise Tasty Pins.*

Der Merken-Button erleichtert BesucherInnen Ihrer Seite das Teilen Ihrer Inhalte auf Pinterest, was wiederum zu mehr Reichweite führen kann. Er kann das entscheidende Vehikel sein, damit sich jemand Ihren Beitrag auf Pinterest merkt. Das hat auch einen messbaren Effekt: Die Anzahl der von einer Seite gemerkten Bilder kann sich bis um das Fünffache erhöhen, wenn der Merken-Button eingerichtet ist. 

Pinterest in Social Sharing Buttons integrieren

Eine weitere Form der Optimierung ist die Einbindung von Pinterest in den Social Sharing Buttons. Beschränken Sie sich dabei besser auf einige wenige Plattformen, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Wenn Sie Ihren Pinterest Account aufbauen möchten, empfehle ich Ihnen, Pinterest ganz an den Anfang zu setzen. 

Nutzen Sie WordPress, können Sie Social Sharing Buttons über ein Plug-in einbinden. Es gibt da ein paar wirklich gute Tools, wo Sie sowohl die Social Sharing Buttons einbinden, als auch eine dezidierte Pin-Grafik definieren können. Darüber hinaus können Sie bei jedem Bild, das Sie in Ihrem Beitrag auf Ihrer Seite einbinden, auswählen ob es auf Pinterest geteilt werden darf oder nicht. Eine gute Empfehlung in diesem Bereich ist das Plugin Tasty Pins. Damit haben Sie maximale Kontrolle darüber, wie Ihre Grafiken, Ihre Beiträge auf Pinterest geteilt werden sollen. 

In Tasty Pins können Sie auch mehrere Pin-Grafiken hinterlegen und testen, welche eine bessere Performance zeigen. Das nennt man einen A/B- Test. Idealerweise verändern Sie dafür lediglich ein Element Ihres Pins, um herausfinden zu können, was genau funktioniert oder nicht funktioniert.

Optimierung Ihrer Landing Pages

Alle Pins, die auf Ihre Unternehmensseite verlinken, sollten auf eine optimierte Landing Page führen. Wenn jemand auf einen Ihrer Links klickt – ein Pin ist ja nur ein Link – dann signalisiert er Interesse an Ihrer Marke. Das heißt Sie sollten zunächst sicherstellen, dass Ihre von Pinterest kommenden Besucher und Besucherinnen die Inhalte, die ihnen auf dem Pin versprochen wurden, auch tatsächlich finden. Dazu sollten zentrale Elemente dieser Pin-Grafik auf der Landing Page erscheinen. So entsteht ein Wiedererkennungseffekt: Der Nutzer oder die Nutzerin sieht: “Hier bin ich richtig.” Auch die Pin-Beschreibung sollte mit dem Inhalt der Seite korrespondieren, um auch da einen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Das ist ein weiterer Grund, warum ein stringentes Branding auf Pinterest wichtig ist. Das ist klassische Conversion Rate Optimierung. Wenn jemand von A nach B geht im Internet, ist es  unterstützend wenn der Nutzer eine kohärente Experience hat. Das verringert die Abbruchquoten und verbessert die User Experience auf Pinterest. Auch Ihre Pinner-Qualität verbessert sich, sprich die Autorität Ihres Profils. Nachweislich führt ein einheitliches Design zwischen Pin und Landing Page zu 13 Prozent höheren Onlineverkaufsraten.

Was Sie im Hinblick auf Pinterest vermeiden sollten, sind nervige Popups und zu lange Ladezeiten auf Ihren Landing Pages. Das ist klassische SEO-Optimierung. Auch dies kann zu höheren Absprungraten führen. 

Suchmaschinen wie Google und Pinterest können tatsächlich messen, ob ein Nutzer, den sie gerade an eine Seite vermittelt haben, sofort wieder zurückkommt. Das wirkt sich dann negativ auf Ihre Sichtbarkeit aus. Es ist ein Zeichen für die Suchmaschine, dass der Nutzer nicht das gefunden hat, was er gesucht hat oder keine gute User Experience hatte. Insofern kann dies Ihr Ranking negativ beeinträchtigen. Insbesondere wenn das  öfter stattfindet.

Strategie-Kurs Erfolgreich auf Pinterest.

Was Sie zudem überlegen sollten, ist eine Strategie für nicht länger verfügbare Inhalte, damit Interessenten nicht auf einer 404-Seite landen und auch dann gleich wieder abspringen. Auch dies ist eine schlechte User Experience. Im Zweifel wird der Nutzer nicht wieder zu Ihnen zurückfinden.

Idealerweise arbeiten Sie hier mit Redirects, so dass dann zum Beispiel innerhalb eines Shops von einem nicht mehr verfügbaren Produkt auf eine Kategorien-Seite weitergeleitet wird oder auf ähnliche Produkte. So können Sie die Nutzer noch auf Ihrer Seite halten.

Wenn Sie Pinterest nutzen möchten, um zu verkaufen, müssen Sie die Customer Journey bis zum Ende denken. Sonst bringt Ihnen Pinterest viel Traffic, aber Sie werden sich fragen: “Warum funktioniert das nicht? Warum konvertiert das nicht?” Das liegt dann nicht zwingend daran, dass sich Ihre Zielgruppe nicht für Ihre Angebote interessiert, sondern im Zweifel an einer fehlenden oder einer schlechten Conversion Rate Optimierung. 

Wenn Sie Ihre Webseiten über Werbung monetarisieren, sollte es Ihr Ziel sein, BesucherInnen lange auf Ihrer Seite zu halten. Sie können diese an sich binden, indem Sie weitergehende Angebote bereitstellen, zum Beispiel relevante Artikel empfehlen oder eine Chat Option. 

Es gibt  verschiedene Strategien, um die Interessenten, die von Pinterest kommen, in qualifizierte Leads bzw. Kunden zu verwandeln. Da unterscheidet sich Pinterest nicht von anderen Plattformen. Sie möchten möglichst viele Besucher von Pinterest in Ihr eigenes System bringen. Pinterest kann morgen die Spielregeln ändern und Ihnen gar keinen Traffic mehr bringen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie die Nutzer aktiv in Ihr eigenes System holen.  In den meisten Fällen ist das der Newsletter. Dann können Sie diese Leads auch unabhängig von Pinterest, aber auch unabhängig von Facebook, Instagram und Co., ansprechen. Sie haben den Kontakt dann bei sich und können die Nutzer mit individuellen Angeboten versorgen und in einen Austausch treten, von dem beide Seiten profitieren können.

Rich Pins verwenden

Wenn wir noch mal auf die Optimierung Ihrer Webseite schauen und auf den Zusammenhang mit Pinterest, ist es auch wichtig Rich Pins einzurichten. Mit Rich Pins können Sie BetrachterInnen Ihrer Pins automatisiert relevante Zusatzinformationen vermitteln und somit den Erfolg Ihrer Inhalte steigern. 

Dazu werden bestimmte Arten von Pins, derzeit Rezepte, Artikel und Produkte – Artikel sind redaktionelle Artikel, Produkt-Pins sind Shop-Produkte – mit entsprechenden Metadaten angereichert. Diese Metadaten zieht Pinterest von Ihrer Webseite. Bei Rezepten werden beispielsweise die Zutaten auf dem Pin integriert, bei redaktionellen Artikeln eine Beschreibung, manchmal auch der Autor und das Veröffentlichungsdatum und bei Produkten ist es der Preis und die Verfügbarkeit sowie die Produktbeschreibung aus dem Shop. 

Diese Metadaten  werden von Ihrer Webseite ausgelesen und zwar in Echtzeit. Das heißt, wenn Sie den Preis zum Beispiel ändern bei einem Produkt, dann wird er auch auf Pinterest aktuell ausgegeben.

Rich Pins bieten Ihnen den Vorteil, dass mehr Informationen auf dem Pin sind. Diese können von Pinterest ausgelesen werden. Mehr semantische Informationen bedeuten, dass Pinterest Ihre Inhalte besser ausspielen kann. Zum Beispiel können Produkt-Pins, also Ihre Produkte aus dem Shop, auch in Produkt-Suchen angezeigt werden. Das heißt, Sie erzielen so eine höhere Sichtbarkeit. Für die Nutzer ist es eine bessere User Experience, da mehr Informationen auf dem Pin angegeben sind. Bei Rezepten sehen die Nutzer beispielsweise, welche Zutaten benötigt werden und können entscheiden, ob es sich lohnt, dieses Rezept zu kochen, ob Sie alle Zutaten zu Hause haben oder nicht. Rich Pins bieten  so einen höheren Mehrwert. Bei Produkten zum Beispiel sehen Sie den Preis und können gleich entscheiden, ob es sich lohnt auf die Seite durchzuklicken oder nicht. Wenn der Preis zu hoch ist, klicken sich BetrachterInnen gar nicht erst auf Ihre Seite durch. So haben Sie höhere Conversion Raten und geringere Abbruchquoten im Shop. 

>> Hier lesen Sie, wie Sie Rich Pins einrichten

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie mit den Rich Pins einen stärkeren Branding-Effekt haben, da auf diesen Pins Ihr Logo integriert ist. Auch Ihre Reichweite können Sie erhöhen, weil auf den Rich Pins ein Folgen-Button eingerichtet ist. Das heißt Rich Pins stellen einen Call to Action bereit, dass Betrachter Ihnen folgen können.

Fazit

Pinterest und Ihre Webseite gehen Hand in Hand. Pinterest schickt Ihnen Traffic auf Ihre Webseite. Ihre Webseite sollte so optimiert sein, dass Sie das von Pinterest kommende Interesse zu Ihren Zwecken nutzen können. Die
wichtigsten Punkte dessen, was wir besprochen haben, finden Sie in dieser kostenlosen Checkliste zum Abhaken. 

Weitere nützliche Links:

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