Richtig pinnen 2021

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In den letzten Wochen und Monaten hat sich wieder einiges getan auf Pinterest: Neue Features, mehr Nutzer, Shopping-Funktionen und mehr. Damit gibt es natürlich auch Anpassungen in den Best Practices und genau darum geht es in dieser Folge. Damit Sie auch 2021 richtig pinnen und Ihr Business mit Pinterest wachsen lassen können!

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Transkript der Episode “Richtig pinnen 2021”

Auch im letzten Jahr hat sich wieder einiges getan auf Pinterest: Neue Features, mehr Nutzer, Shopping-Funktionen und mehr. Damit gibt es natürlich auch Anpassungen in den Best Practices und genau darum geht es in diesem Beitrag. Damit Sie auch 2021 richtig pinnen und Ihr Business mit Pinterest wachsen lassen können.

Pin-Verhalten und Pin-Strategie

Wie oft sollte ich pinnen?

Lange gab es die Empfehlung, dass tägliches Pinnen für den Erfolg auf Pinterest wichtig sei. Das hat sich jetzt geändert: Pinterest empfiehlt wöchentlich neue Inhalte zu pinnen. Der Fokus liegt (das galt allerdings schon immer) auf Qualität statt Quantität.

Machen Sie sich also keinen Stress, weil Sie irgendwo gelesen haben, Sie müssten 10 oder 20 Pins am Tag pinnen. Wenn Sie genügend Content haben – etwa große Publisher – ist auch das legitim. Ich empfehle Ihnen dabei den Einsatz des Planungstools Tailwind, da dieses mit dem SmartGuide Feature konkret vor einem allzu riskanten Pin-Verhalten schützen kann.

>> Lesen Sie hier meinen Beitrag zu den nützlichsten Features von Tailwind

Letztlich geht es darum, dass Sie Ihre Inhalte auf Pinterest teilen. Wie häufig Sie das tun, hängt entscheidend davon ab, wie viele neue Inhalte Sie veröffentlichen. Ein großes Onlinemagazin veröffentlicht am Tag womöglich 10 oder 15 neue Artikel, ein kleines Unternehmen womöglich nur einen Beitrag pro Woche. Daraus ergibt sich das, was individuell machbar ist.

Wichtig ist nach wie vor eine Regelmäßigkeit. Wie auf allen anderen Plattformen sollten Sie regelmäßig aktiv sein und Inhalte veröffentlichen. Ob es nun wöchentlich 300, 30, 10 oder 3 Pins sind – ist dann schon fast egal.

ABER: Natürlich werden Sie mit mehr Content mehr Sichtbarkeit erlangen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass Sie viel mehr Keywords besetzen können und mehr Potential auf Impressionen haben. Und auch daran, dass Pinterest gezielt neue (relevante) Inhalte ausspielt.

Insofern bleiben Sie am Ball und sein Sie sich bewusst, dass Sie mit weniger Content einfach etwas länger brauchen werden, bis Sie Erfolge sehen. Das ist aber völlig okay, denn Pinterest ist eine Plattform, die Ihnen langfristig, dann aber dauerhaft Erfolge liefern wird. Auch in Google werden Sie nicht über Nacht sichtbar – da funktioniert Pinterest sehr ähnlich.

Tipp: Wenn es Ihnen nicht schnell genug geht mit der organischen Reichweite, können Sie über Werbemaßnahmen jederzeit nachhelfen.

Eigene und fremde Inhalte pinnen

Natürlich können Sie die Menge an Pins schnell erhöhen, indem Sie Pins anderer Pinnen teilen. Das führt aber nicht dazu, dass sich der Traffic auf Ihre Seite erhöht, dass Sie mehr Anmeldungen oder Verkäufe erhalten. Ich bekomme oft die Frage gestellt, ob und wie viele Pins anderer Nutzer*innen man teilen sollte. Grundsätzlich sollten Ihre eigenen Inhalte stets im Vordergrund stehen. Sie möchten ja schließlich auf Ihre Angebote aufmerksam machen und selbst neue Kunden oder Besucherinnen gewinnen.

Aus meiner Erfahrung heraus ist es so, dass man gerade am Anfang, wenn man neu auf Pinterest ist und noch nicht so viele eigene Inhalte hat, mehr Pins anderer Nutzer teilt. Das dient zum einen dem Befüllen der Pinnwände und damit strategisch der Verankerung in einer Nische. Auch Netzwerk-Effekte lassen sich so erreichen. Sinnvoll ist das Kuratieren von Pins auch, wenn Sie Ihrer Zielgruppe Informationen bereitstellen möchten, die relevant sind, die Sie selbst aber ohnehin nicht erstellen würden.

Ich empfehle Ihnen sich zum Repinnen fremder Pins auf Tailwind Communities zu fokussieren. Denn diese basieren auf Reziprozität: Als Mitglied einer Community teilen Sie Ihre Pins dort hinein und sind angehalten im Gegenzug Pins anderer Nutzer*innen der Community zu teilen. Hier profitieren Sie also von einem Netzwerk-Effekt und können Ihre Reichweite so erhöhen. Großer Vorteil hier auch: Tailwind versieht alle Pins der Communities mit einem Tracking Code, so dass Sie darüber eingehenden Traffic in Google Analytics direkt messen können – und damit die Wirksamkeit Ihrer Teilnahme in den Communities. Zweiter Vorteil: Communities sind immer thematisch geordnet, d.h. Sie treffen hier auf Zielgruppen, die qualitativ hochwertig sind und für die Ihre Pins Relevanz haben. Dritter Vorteil: In den Communities sind keine Spammer aktiv, d.h. Sie können nahezu sicher sein, qualitativ hochwertige Pins weiter zu pinnen.

Frische Pins: Wie viele Pins sollte ich pro Beitrag erstellen?

Es klang oben schon an: Pinterest empfiehlt wöchentlich neue Inhalte zu teilen. Neue Inhalte sind neue Designs. Oder, wie es Pinterest selbst formuliert: „Ein frischer Pin ist ein neues Bild, das bei Pinterest veröffentlicht wird.” (Quelle: Pinterest)

Statt also den selben Pin immer wieder zu teilen, erstellen Sie besser neue Designs. Idealerweise variieren Sie auch den Pin-Titel und die Pin-Beschreibung. Höchste Priorität sollte stets eine hohe Relevanz und Kohärenz zwischen Pin-Design, den begleitenden Texten und der verlinkten Seite haben. Sie können nicht nur in Bezug auf das Grafikdesign variieren, sondern auch in den Pin-Formaten und beispielsweise Video-Pins oder Story-Pins erstellen.

Grundsätzlich gibt es keine Obergrenze, wie viele Pins Sie pro Beitrag erstellen sollten. Ich erstelle für meine Kunden und für meinen eigenen Content pro Beitrag zwischen 3 und 10 neue Pins in der ersten Sitzung und dann über die kommenden Monate und Jahre hinweg regelmäßig neue. Viel wichtiger als die Anzahl an Pin-Designs pro Beitrag oder Artikel ist eher die Frequenz, in der Sie diese pinnen.

Achten Sie darauf, Pins, die auf die gleiche URL führen, nicht zu schnell hintereinander zu pinnen. Teilen Sie diese auf verschiedene Pinnwände in Abständen von mindestens zwei Tagen. Bei zeitkritischen oder saisonalen Themen können die Zeiträume enger sein, bei Evergreen Content setze ich die Abstände auch durchaus mal auf 21 oder 28 Tage, um diese Inhalte dauerhaft präsent zu halten.

Sie können ein und denselben Pin durchaus auf mehrere relevante (!) Pinnwände pinnen. Hier sollten Sie ebenfalls auf ausreichende Abstände halten und – so wurde es zuletzt von Pinterest und Tailwind empfohlen – maximal 10 Pinnwände wählen. Aus meiner Sicht ist das schon sehr viel und Sie werden vermutlich selten 10 wirklich relevante Pinnwände finden. Aber drei bis vier relevante Pinnwände sind aus meiner Erfahrung heraus durchaus möglich. Ich persönlich wähle dabei größere Abstände von mindestens 7 Tagen, aber auch das ist keine Regel. Es kommt immer sehr stark auf den Content und die Saisonalität an. Experimentieren Sie hier ruhig etwas, um herauszufinden, was bei Ihnen funktioniert.

Was Sie eher vermeiden sollten ist den gleichen Pin wiederholt auf die gleiche Pinnwand zu pinnen. Nutzen Sie hier besser ein neues Pin-Design oder ein anderes Format und achten Sie auch hier auf größere Abstände.

Falls Sie sich nun fragen, warum diese Abstände notwendig sind: Pinnen Sie zu schnell zu viel hintereinander und dann noch auf die gleiche URL, so kann das dazu führen, dass Ihr Account als Spam gewertet wird. Das kann zu schmerzhaften Einschränkungen Ihrer Reichweite führen oder im schlimmsten Fall zur Schließung Ihres Accounts. Hier empfehle ich gern Tailwind* als Planungstool, denn Tailwind hat einen integrierten Spamschutz und warnt Sie, wenn Sie zu häufig oder zu nah beieinander pinnen.

SmartLoop von Tailwind

Das wiederholte Teilen von Pins ist also mittlerweile sehr genau zu prüfen. Von Automatisierungen wie Sie Tailwind mit der SmartLoop-Funktion bietet, ist damit eher abzuraten. Statt immer wieder den gleichen Pin zu teilen, sollten Sie besser die Möglichkeit nutzen mit einem neuen Design oder Format neue Zielgruppen anzusprechen und weitere Aspekte des Inhalts herauszuarbeiten.

Video Pins

Video Marketing wird auf allen Ebenen immer präsenter. Auch auf Pinterest sollten Sie Video-Formate nutzen. Zum einen, weil Videos auf Pinterest gezielt ausgespielt werden und Sie somit schlichtweg bessere Reichweite erzielen können als mit Standard-Pins allein. Videos sind auf Pinterest SEO-relevant. So können Nutzer*innen beispielsweise gezielt nach Videos in den Suchergebnissen filtern. Ohne Video-Content können Sie diese Zielgruppe nicht erreichen.

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Zum anderen fallen Videos im Feed auch stärker auf – einfach, weil sich etwas bewegt. In Hinblick auf Klicks und damit Traffic sind Video-Pins in organischen Strategien zwar weniger relevant, doch in punkte Awareness und Markenaufbau ein wichtiger Bestandteil. Somit sollten Sie Videos vor allem am Anfang des Funnels nutzen, um neue Interessenten auf Ihre Angebote aufmerksam zu machen. Rechnen Sie nicht mit hohen Klickzahlen, denn der Weg zur hinterlegten URL ist für Betrachter*innen recht umständlich und erfordert aktuell mobil (wo bei den meisten meiner Kunden über 90 Prozent der Nutzung von Pinterest erfolgt) drei Klicks.

Falls Sie noch auf der Suche nach einem guten Tool sind, um Video-Pins zu erstellen, dann empfehle ich Ihnen sowohl Canva* in der Pro-Version als auch wave*. Beide bieten sowohl professionelle und leicht adaptierbare Vorlagen, als auch Stock Videos und natürlich die Option eigene Videos hochzuladen.

>> Schauen Sie hier ein Video-Tutorial, in denen ich Ihnen zeige, wie Sie einen Video-Pin mit wave erstellen

Story Pins

Story-Pins sind aktuell zwar noch immer im Beta-Modus, aber es ist damit zu rechnen, dass diese 2021 für alle Creator auf Pinterest freigeschaltet werden. In der Regel werden neue Formate sehr stark von den Plattformen gepusht und ich gehe davon aus, dass dies auch mit Story-Pins der Fall sein wird. Erkennbar ist bereits, dass Pinterest die Creator hier stärker in den Vordergrund stellen wird, d.h. Sie haben die Möglichkeit Ihre Zielgruppe über Anleitungen oder Listicles – idealerweise im Video-Format – anzusprechen. Spannend sind Stories für diverse Erklärformate, also auch für Produktdemos. Da der Qualitätsfaktor auf Pinterest recht hoch ist, sollten Sie bei der Produktion allerdings darauf achten, dass die Aufnahmen professionell erstellt werden – insofern dürfte der Aufwand für das Format am höchsten sein.

Collection-Pins

Für Online-Shops sind Collection Pins 2021 ein Muss. Ich nutze diese in verschiedenen Kundenaccounts und wir sehen hier doch recht gute Resultate – sowohl auf den Traffic als auch auf die Verkäufe. Sie können in den Collection Pins mehrere Produkte an den Pin anbinden und Betrachter*innen direkt auf die Produktseiten führen. Das geht sowohl bei redaktionellen Inhalten, wo Sie relevante Produkte verknüpfen können, als natürlich auch bei kommerziellen Angeboten, um beispielsweise Kollektionen oder kombinierbare Produkte vorzustellen. Durch die Preisangaben auf den Produkt-Pins lenken Sie eher kaufbereite Zielgruppen auf Ihre Webseite, was die Conversionrate tendenziell erhöht. Der Traffic ist also qualitativ hochwertiger und kaufbereiter.

Hashtags

Hashtags sind auf Pinterest nicht länger relevant. Insofern brauchen Sie diese in Ihren Pin-Beschreibungen nicht zu verwenden. Hashtag-Suchen werden übrigens in normale Suchen umgewandelt.

In der Folge erwähnte Tools und Quellen:

Video-Training “Erfolgreich auf Pinterest 2021”

video für Video-Pins*

Canva für Video-Pins*

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Weitere nützliche Links:

Individuelle Pinterest-Beratung buchen

Onlinekurs Erfolgreich auf Pinterest starten

Toolkit für perfekte Pins & Pin-Vorlagen für Canva – jeden Monat neu*

Pins vorausplanen mit Tailwind – kostenlos testen*

Erfolgreich auf Pinterest ebook

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