Wie wichtig ist ein Blog für Pinterest?

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Pinterest ist die ideale Plattform für Unternehmen, um über Content Marketing auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Doch wie relevant ist Pinterest, wenn Sie nicht regelmäßig neue Inhalte erstellen und insbesondere keinen Blog haben? Wie wichtig ist ein Blog für Pinterest? Insbesondere angesichts der Fortschritte, die Pinterest im Bereich Shopping unternimmt, stellt sich die Frage aktuell für reine Online Shops neu. Pinterest-Marketing-Expertin Dr. Melanie Grundmann gibt Ihnen Tipps für ein effektives Pinterest-Management, das Sie auch mit weniger Content umsetzen können. Außerdem erfahren Sie, warum Ihnen ein Blog dabei hilft, einen nachhaltigen Marketing-Funnel über Pinterest zu erstellen.

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Transkript der Episode

Heute geht es um eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird und das ist die Frage: Wie wichtig ist ein Blog für Pinterest? Muss man wirklich einen Blog haben,  um auf Pinterest erfolgreich sein zu können oder geht es auch mit einer Visitenkartenwebseite oder einem Shop?

Die Antwort ist so einfach wie simpel: mit einem Blog beziehungsweise mit regelmäßig neu eingespielten Content wird es deutlich einfacher. Sie haben schlichtweg mehr Aussichten auf Erfolg. Nichtsdestotrotz: Ein Blog ist kein Muss, aber er macht vieles einfacher. Es muss auch gar nicht unbedingt ein Blog sein, solange Sie regelmäßig neue Artikel oder Beiträge erstellen, kann es auch ein anderes System sein. 

Wenn Sie einen Shop haben und Ihre Shop-Artikel mit nützlichen Informationen anreichern, kann das auch funktionieren. Es kommt hier wie so oft sehr auf den Einzelfall an.

Haben Sie eine Webseite, die letztlich nur eine Visitenkarte ist, wird es schon etwas schwieriger. Es ist nämlich so, dass Sie regelmäßig neue Inhalte auf Pinterest einspielen sollten, um immer wieder ausgespielt werden zu können. Pinterest liebt frischen Content! Sie können natürlich immer wieder neue Pins für bereits auf Pinterest geteilte Inhalte erstellen. Wenn sich Ihre bestehenden Inhalte aber auf ein, zwei oder drei Seiten beschränken, dann wird es trotz neuer Pin-Designs irgendwann repetitiv. 

Aus dieser Perspektive ist es zielführender, regelmäßig neuen Content zu erstellen und dazu ist ein Blog extrem hilfreich.

Neuer Content vs. neue Pins

Sie können und sollten ganz unabhängig davon, ob Sie einen Blog haben oder nicht, regelmäßig neue Pins für bereits gepinnte Inhalte erstellen, um diese immer wieder zu bewerben und im Umlauf zu halten. 

Sie haben auf Pinterest viele Möglichkeiten. So können Sie verschiedene Pin-Formate anwenden und haben dadurch schon mehr Content: Standard-Pins, Karussell-Pins, Collection-Pins, Video-Pins und Idea-Pins bieten ausreichend Möglichkeiten, um aus verschiedenen Perspektiven auf Ihren Content zu verweisen. 

Diese Formate lassen sich zudem variieren: verschiedene Farben, verschiedene Designs, verschiedenene Keywords. Über eine Keywordrecherche auf Pinterest erhalten Sie übrigens auch  Inspirationen und Ideen darüber, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe besonders stark nachgefragt werden. Diese können Sie wiederum nutzen, um neue Inhalte auf Ihrer Webseite zu erstellen. Auch über saisonale Trends lässt sich regelmäßig neuer Content erstellen. 

Mit mehr Content erhöhen Sie übrigens auch Ihre Sichtbarkeit auf Pinterest. Sie bieten viel mehr Touchpoints zur Zielgruppe, aber auch viel mehr Daten für die Suchmaschine Pinterest. 

Blog-Content ist übrigens auch empfehlenswert, weil Nutzer*innen auf Pinterest sehr stark am Anfang der Customer Journey nutzen, in der Ideen- und Inspirationsphase. Sie suchen Lösungen, Anleitungen, Ideen, d.h. hier lässt sich die Zielgruppe, die sich noch gar nicht für eine konkrete Marke interessiert, mit gezieltem Mehrwert ansprechen. Gerade als Onlineshop können Sie Nutzer*innen auf Pinterest so entlang der kompletten Customer Journey ansprechen und bereits lange bevor Sie eine konkrete Kaufabsicht haben. Zudem haben Sie die Möglichkeit, relevante Zielgruppen früh in Ihren Funnel einzubinden.

Ich sehe das selbst bei uns in der Agentur. Wir haben Kunden, die nur einen Shop haben, und andere mit Shop und Blog. Bei letzteren ist die Performance deutlich besser, eben weil sie potentielle KundInnen schon ansprechen können, bevor diese konkrete Kaufabsichten mitteilen. Die meiste Nutzung von Pinterest erfolgt immerhin noch immer am Anfang der Customer Journey:  97 Prozent der eintausend häufigsten Suchanfragen auf Pinterest erfolgen ohne Markennennung. Natürlich können Sie auf Pinterest verkaufen, aber der prozentuale Anteil der Nutzer*innen, die schon konkret kaufbereit sind, ist deutlich geringer als die, die noch über ein unbestimmtes Interesse zum Kauf inspiriert werden können. Darum funktioniert eine Strategie, die alle Phasen des Verkaufszyklus abdeckt, so viel besser. Und das umso mehr, je ausgefeilter Ihre Funnel-Strategie aufgesetzt ist, Stichworte: E-Mail-Marketing und Retargeting. Immerhin ist Pinterest ein Trafficbringer und über gute Conversionprozesse können Sie von Pinterest kommende Besucher*innen kurz-, mittel- und langfristig konvertieren. 

Fazit: Darum lohnt sich ein Blog für Pinterest

Mit einem Blog wird es deutlich einfacher Pinterest erfolgreich zu nutzen, denn Sie haben mehr Inhalte, für die Sie Content erstellen können (Pins). Sie haben mehr Angriffsfläche, mehr Themen über die Sie interessierte Nutzer*innen auf Ihre Seiten lenken können, um diese in Ihren Funnel einzubinden.

Dazu kommt: Über einen Blog können Sie sich als Experte positionieren, als Anlaufstelle für Mehrwert und so langfristig Vertrauen aufbauen.

Wenn Sie eine Seite haben, die lediglich eine Visitenkarte ist, wird es deutlich schwieriger. Ihnen fehlt einfach der Content, über den Sie Nutzer*innen erreichen können. Sie können nur wenige Keywords belegen und damit nur in einer begrenzten Anzahl von Suchanfragen auftauchen. 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Pinterest strategisch nutzen können und wie Sie eine Contentstrategie für Pinterest entwickeln, dann schauen Sie sich meinen Strategiekurs „Erfolgreich auf Pinterest“ an. Darin zeige ich Ihnen, wie Sie in fünf Schritten eine erfolgreiche Strategie aufbauen. 

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