Was macht einen guten Pin aus?

Podcast-Blog-Banner-24

Was macht einen guten Pin aus? Antworten darauf bietet Pinterest selbst, denn wer hätte bessere Möglichkeiten die Performance-Daten von Pins auszuwerten? Darum blicken wir in dieser Folge auf die datenbasierten Best-Practice-Empfehlungen für effektive Pin-Designs. Pinterest-Marketing-Expertin Dr. Melanie Grundmann verrät Ihnen, welche Design-Elemente zu mehr Klicks, einer stärkeren Markenwahrnehmung und höheren Performance-Daten führen. Zur einfachen Umsetzung folgen Sie meiner Link-Empfehlung für das “Toolkit für perfekte Pins” von Tailwind. Die Kollegen dort haben die Auswertungen von Pinterest nämlich in Canva-Pin-Designs umgesetzt, die all diese wirksamen Elemente bereits beinhalten. Das Beste: Jeden Monat stehen neue Designs zur Verfügung!

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von html5-player.libsyn.com zu laden.

Inhalt laden

Die Folge hat dir gefallen?

Dann hinterlasse mir gern eine positive Bewertung auf iTunes. Klicke dazu einfach auf “Bewertungen und Rezensionen” und lass mich wissen, was dir gefallen hat. Klicke hier für deine Bewertung.

Erfolgreiche Pin-Gestaltung

Heute geht es um das wunderschöne Thema Pin Design und wie Sie Ihre Pins auf Erfolg trimmen können. Streng genommen haben Sie nur zwei Aufgaben auf Pinterest: Das erste ist eine gute SEO-Optimierung, damit Sie mit Ihren Inhalten sichtbar werden. Das zweite ist ein knackiges Pin Design, damit Ihre Pins zum Klicken einladen  oder überhaupt erst einmal dazu führen, dass Nutzer*innen Ihre Pins wahrnehmen.

Pinterest stehen als datengetriebenem Unternehmen natürlich sehr viele Daten zur Verfügung, die auch ausgewertet werden. So weiß Pinterest genau, welche Elemente dafür sorgen, dass ein Pin wirklich gut ist. Die Kollegen von Tailwind haben diese Daten genutzt und das Toolkit für perfekte Pins entwickelt.

Was macht einen guten Pin aus? 4
– Affiliate Link –

Basierend auf den Erkenntnissen von Pinterest entwickelte Tailwind nützliche Pin-Vorlagen für Canva, die Sie nutzen können um wirksame Pins zu erstellen. 

Das optimale Pin-Format

Blicken wir zunächst auf die Frage: Was macht wirklich einen guten Pin aus? Das wichtigste ist das vertikale Format. Vertikale Formate gehen ja gerade ziemlich durch die Decke, insbesondere im Bereich Video: TikTok, Instagram Reels, Instagram Stories. Pinterest war hier eigentlich First Mover, denn Pinterest setzte von Beginn an auf das vertikale Format und die Plattform startete 2009!

Pinterest ist über das vertikale Format schon immer an der mobilen Nutzung ausgerichtet. Entsprechend sollte ein Pin idealerweise – das ist die Empfehlung von Pinterest selbst – in einem Verhältnis von 2:3 mit einer Auflösung von 1000×1500 px angelegt sein. Mit diesem Hochformat können Sie den maximalen Platz auf dem Handy-Bildschirm einnehmen und so die bestmögliche Wirkung entfalten. 

Für die mobile Nutzung optimieren

Dadurch, dass der größte Teil der Nutzung von Pinterest auf mobilen Geräten erfolgt, ist es wichtig Pins für die mobile Nutzung zu optimieren. Arbeiten Sie beispielsweise mit Text Overlay, sollte dieses gut lesbar sein. Vermeiden Sie Schnörkelschriften und allzu kleine Schriftgrößen.  Setzen Sie auf starke Kontraste. Für die Markenwirkung ist ein konsistentes Branding wichtig. Deswegen sollten Sie auf Ihren Pins stets Ihr Logo platzieren. Dieses aber nicht unten rechts, denn dort liegt das Visual Search Symbol von Pinterest. Das würde Ihr Logo verdecken.

Bildgestaltung von Pins

Bei der Gestaltung Ihrer Pins ist es empfehlenswert, zum Beispiel im Fall von Produkten zu zeigen, wie das Produkt oder die Dienstleistung genutzt werden kann. Ein sogenanntes Lifestyle Setting ist auf Pinterest gerade für Top of Funnel Ansprachen zu bevorzugen. Die Nutzer*innen suchen schließlich nach Inspiration und die kann ein Produkt vor weißem Hintergrund weniger gut bieten als eine Idee zur konkreten Umsetzung. Das regt Nutzer*innen viel stärker an sich mit Ihren Inhalten auseinanderzusetzen. 

Text Overlay für eine klar verständliche Message

Sie können Ihre Botschaft noch unterstreichen durch das Text Overlay, indem Sie bestimmte Vorteile oder bestimmte Merkmale Ihres Produktes herausstellen. Auch redaktionelle Inhalte können so aufbereitet werden: Sie können bestimmte Aspekte eines Beitrags herausarbeiten,  bestimmte Themen in den Fokus rücken – einfach durch einen kleinen Satz oder eine kleine Wortgruppe auf dem Pin. So können Sie eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen, die ein ganz bestimmtes Problem hat und so den Klickreiz erhöhen.

Klare Handlungsanweisungen

Damit kommen wir zu den ersten statistischen Erhebungen. Klare Formulierungen, die den Nutzer oder die Betrachterin animieren – sogenannte Calls to Action – Handlungsanweisungen wie etwa „Anmelden“ oder „Hole dir deine…“ oder auch so was wie „Entdecke jetzt…“ kann die Conversion Rate um 70 Prozent steigern. (Quelle auch der folgenden Zahlen: Tailwinds Toolkit für Perfekte Pins)

Vermeiden Sie Hard Sales-Taktiken wie „Kaufe jetzt“ und nutzen Sie besser inspirierende Formulierungen wie „Jetzt anmelden“ oder „Entdecke“. Dies können zu 6 Prozent Umsatzsteigerungen führen. Bis zu 28 Prozent Umsatzsteigerung kann sich zudem ergeben, wenn Sie in der Pinbeschreibung auf weitere Details Ihres Produkts verweisen. 

Auch Text Overlays, die erklären was ein Produkt alles kann, die bestimmte Details hervorheben, bestimmte Features, bestimmte Vorteile, die der Nutzer hat, können zu einer bis zu 61 Prozent höheren Conversionrate führen.

Wenn wir noch einmal auf die Lifestyle Settings zurückgehen: Wenn Sie zeigen, wie Ihr Produkt getragen werden kann, wie etwas kombiniert oder verwendet werden kann, kann auch das kann zu 25 Prozent höheren Conversionraten führen. 

Auch der Markenname im ersten Satz der Pin-Beschreibung, idealerweise auch im Titel, kann die Conversionrate um 54 Prozent steigern. Wenn Sie sich an Momenten aus dem Leben, Alltagssituationen oder Jahreszeiten, also saisonalen Trends orientieren, kann der Umsatz um 22 Prozent steigen. 

Zudem können Sie Ihre Markenwahrnehmung um das Zehnfache stärken, wenn Sie einzigartige Produktmerkmale unterstreichen. Das funktioniert auch bei redaktionellen Inhalten, indem Sie bestimmte Aspekte eines Beitrags herausarbeiten, die eine ganz konkrete Zielgruppe oder ein ganz konkretes Problem der Zielgruppe ansprechen. Zwei, drei Wörter auf dem Pin sind bereits ausreichend. 

Wenn Sie Produktmerkmale auf einem Pin herausstellen, kann das zu 20 Prozent mehr Onlineverkäufen führen. Wenn Sie zeigen, wie Ihr Produkt getragen oder kombiniert werden kann, also ein Lifestyle Setting für die Präsentation wählen, können zudem 67 Prozent mehr Offline-Verkäufe erzielt werden.

Erhöhte Sichtbarkeit mit Rich Pins

Onlineshops sollten Rich Pins aktivieren. Dann werden Pins zu Produkten mit einer Preisangabe versehen. Das führt dazu, dass Nutzer*innen, die sich Ihren Pin ansehen, sofort entscheiden können, ob sie bereit sind, den angegebenen Preis zu zahlen oder nicht. Die Menschen, die sich dann auf Ihre Webseite durchklicken, sind grundsätzlich bereit diesen Preis zu zahlen. So kann die Absprungrate sinken und die Conversionrate steigen. 

Kohärente Nutzererfahrung

Achten Sie auf eine Einheitlichkeit zwischen Pin und Landing Page – Bilder, Logo, Farben, Schriftarten sollten sich wiederfinden. Das kann dazu führen, dass sie 13 Prozent höhere Umsätze erzielen. 

Saisonale Trends aufgreifen

Nun geht es auf Pinterest nicht immer gleich um Umsätze. Pinterest ist eine Plattform, die sehr stark dazu genutzt wird, um sich Inspirationen und Ideen zu holen. 97 Prozent der Suchanfragen auf Pinterest erfolgen ohne Markennamen. Das heißt Pinterest ist sehr stark am Anfang der Customer Journey, wo Nutzer*innen noch gar nicht konkret wissen was sie suchen. Auch darauf können Sie Ihre Inhalte optimieren. Orientieren Sie sich etwa an saisonalen Anlässen, greifen Sie bestimmte Themen auf wie Weihnachten, Herbst, Sommer, Schulanfang, Winterurlaub usw. So können Sie ein 11 fach höheres Markenbewusstsein schaffen. 

Pin-Vorlagen nutzen

Für die Stärkung Ihrer Marke ist die Integration Ihres Logos auf dem Pin wichtig. Idealerweise nutzen Sie Pin-Vorlagen, um einen Wiedererkennungseffekt zu erzielen. Sie können und sollten Ihre Pin-Vorlagen variieren. Nutzen Sie dazu die Erkenntnisse aus den Analytics.

Pin-Vorlagen Canva

Schauen Sie sich als Beispiel die Fit for Fun oder auch Gofeminin auf Pinterest an. Die wechseln ihre Pin-Designs stetig leicht ab und bleiben doch erkennbar. Ein stetiger subtiler Wandel ist hier wichtig, um die Marke klar zu positionieren. Nutzer*innen werden Ihre Inhalte so schneller erkennen und diesen vertrauen, was das Engagement langfristig fördert.

Pin-Titel optimieren 

Nicht zu vernachlässigen ist der Pin-Titel. Hier haben Sie 100 Zeichen Platz, um Neugierde zu wecken. Der Titel ist das einzige, was der Nutzer im Feed an Text außerhalb des Textes auf dem Pin sieht. Der Pin-Titel ist im Feed unterhalb des Bildes zu sehen. Dort sind meist nicht alle 100 Zeichen sichtbar, sondern lediglich die ersten Wörter. Setzen Sie also gleich am Anfang einen starken Anreiz zum Klicken. Kommunizieren Sie klar und kurz, worum es geht. Fokussieren Sie auf ein Keyword. Das ist psychologisch klug, weil der Begriff, den eine Nutzerin gerade eingegeben hatte mit dem unterhalb des (oder auf dem) Pins übereinstimmt. 

Pinbeschreibung nutzen

Dann gibt es noch die Pinbeschreibung. Diese wird erst sichtbar, wenn jemand die Detailansicht eins Pins öffnet. Das heißt, die Person hat schon so hohes Interesse signalisiert, dass sie sich den Pin genauer anschauen will. Die Pinbeschreibung kann bis zu 500 Zeichen lang sein und hier können Sie Ihren Pin noch genauer ausformulieren. Die Pinbeschreibung wird von Pinterest zu SEO-Zwecken verarbeitet, das heißt alle Informationen, die hier angegeben werden, werden ausgewertet, um den Pin korrekt zu verschlagworten. Das heißt, Sie sollten hier relevante und verwandte Keywords unterbringen, um eine höhere Keyworddichte zu erzielen.

Hashtags auf Pinterest

Hashtags können Sie in den Pinbeschreibungen vernachlässigen, da diese auf Pinterest nicht relevant sind und keinerlei Funktion erfüllen. 

Weitere Pins erstellen

Nachdem Sie einen großartigen Pin veröffentlicht haben, erstellen Sie weitere Pins, um auf Ihre Inhalte zu verweisen. Testen Sie verschiedene Designs, Farben. Handlungsanweisungen und Formate. Sie können anschließend auswerten, welche Arten von Pins am stärksten geklickt werden. Ich arbeite hier gern mit einem UTM-Tagging, um einzelne Parameter zu testen. 

Weitere nützliche Links:

Individuelle Pinterest-Beratung buchen

Folgen Sie mir auf Pinterest

Erfolgreich auf Pinterest ebook

Strategiekurs Erfolgreich auf Pinterest – Contentstrategie in 5 Schritten

Pins vorausplanen mit Tailwind – kostenlos testen (Affiliate Link)

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links (markiert mit einem *). Wenn du auf einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, erhalte ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .