Bessere Pins erstellen mit Pinterest Analytics

Podcast-Blog-Banner-18

In dieser Folge führt Sie Pinterest-Marketing-Expertin Dr. Melanie Grundmann in die Pinterest Analytics ein. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Pin-Performance auswerten, um noch bessere Pins zu erstellen. Wussten Sie schon, dass Sie hier auch wertvolle Hinweise für Ihre Content- und Produktplanung erhalten können? Außerdem erfahren Sie, wie Sie mehr über Ihre Zielgruppe auf Pinterest herausfinden und was Sie in Google Analytics beachten sollten, wenn Sie Ihren Pinterest-Traffic auswerten.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von html5-player.libsyn.com zu laden.

Inhalt laden

Pinterest Analytics sind ein zentrales Tool für die Gestaltung Ihrer Contentstrategie. Hier erhalten Sie Informationen über die Reichweite und die Interaktionen mit Ihren Pins. Sie können so datenbasiert entscheiden, welche Art von Inhalten Sie in Zukunft erstellen sollten, auf welche Inhalte Ihre Zielgruppe gut reagiert, welche Inhalte nicht so gut ankommen.

Pin-Statistiken auswerten

Blicken wir zunächst einmal auf die Pin-Statistiken. Das sind die Zahlen, die Sie direkt in Ihrem Profil einsehen können, ohne in die Pinterest Analytics wechseln zu müssen. Sie haben auf jedem Pin einen Überblick über die Performance der letzten 30 Tage. Das sind kleine Zahlen mit kleinen Symbolen, die Sie auf Ihren eigenen Pins sehen, wenn Sie eingeloggt sind. 

Dort sehen Sie, wie Ihre Reichweite und das Engagement mit Ihren Inhalten in dem Zeitraum den letzten 30 Tage gestaltet ist. Diese Statistiken sehen Sie direkt unterhalb der Pins im Feed sowie in der Detailansicht eines Pins oberhalb desselben. Von hier können Sie erweiterte Statistiken aufrufen und nach der Performance nicht nur der letzten 30 Tage, sondern auch der letzten sieben Tage, der letzten 24 Stunden oder sogar der letzten 90 Tage filtern. 

Sie sehen auch vier verschiedene Engagement-Arten: die Anzahl der Impressionen, der Closeups – also wie oft jemand auf den Pin geklickt hat, um in die Detailansicht zu wechseln, die Anzahl der Merken-Aktionen – also wie oft sich jemand diesen Pin auf einer Pinnwand gespeichert hat und was Sie auch sehen können, ist auf welchen Pinnwänden dieser Pin gespeichert wurde.

So erfahren Sie, in welche Kontexte BetrachterInnen Ihrer Pins diese einordnen. Das kann Ihnen bei der Evaluierung Ihrer Contentstrategie helfen. Sie erhalten Ideen darüber, wie Ihre Inhalte aufgegriffen werden, ob das auch dem entspricht, wie Sie es antizipiert haben. 

Pinterest Analytics nutzen

Sie können auch in die Pinterest Analytics wechseln, das ist ein eigener Bereich für die Statistiken. Hier erhalten Sie ausführlichere Daten. Die Pinterest Analytics gliedern sich in drei Bereiche: Das erste ist die Übersicht über Ihre Performance – sowohl Ihres Profils als auch Ihrer Pins. Sie können hier diverse Filter setzen: z.B. organisch, bezahlt, nach Datum, nach verifizierten Konten, nach Gerät, nach Quelle und so weiter.  

Dann gibt es die Audience Insights. Hier erhalten Sie Informationen zu Ihrer Zielgruppe, z.B. demografische Daten, Interessen und Unterschiede zwischen Ihrer individuellen Zielgruppe und der Zielgruppe auf Pinterest insgesamt. Hier erhalten Sie Ideen für Ihre Contentplanung. Wenn Sie mit einer Buyer Persona arbeiten, können Sie diese noch genauer ausarbeiten. 

Zudem gibt es gesonderte Analytics für Video-Pins. Das zeigt auch noch einmal, wie stark der Fokus auf Videos liegt. 

Pinterest Analytics Übersicht

In der Übersicht finden Sie u.a. heraus, welche Inhalte viele Impressionen erhalten. Das sind Inhalte, die stark nachgefragt und häufig gesucht werden. Diese Pins sind in der Regel gut optimiert, d.h. Sie verwenden hier die richtigen Keywords, um bei relevanten Suchanfragen sichtbar zu werden. Hier kann es sich lohnen neue Pins zu erstellen, weil das Thema gefragt ist. 

Filtern Sie anschließend nach Klicks, um herauszufinden welche Pins dafür sorgen, dass sich BetrachterInnen auf Ihre Webseite durchklicken. Sehen Sie hier ein großes Missverhältnis, d.h. bei einem Pin eine sehr hohe Reichweite, aber nur wenige Klicks, dann prüfen Sie das Pin-Design und überlegen Sie, was Sie besser machen können. Offensichtlich gelingt es Ihnen nicht, die BetrachterInnen zum Klicken zu animieren. Wenn Sie umgekehrt  viele Klicks verzeichnen, aber nur eine geringe Reichweite, dann überprüfen Sie das Keywording und andere SEO-Faktoren

Im Grunde gibt es hier zwei Möglichkeiten: Entweder ist die Zielgruppe nicht sehr groß, das heißt, es wird einfach nicht stark nach diesem Thema bzw. diesem Keyword gesucht oder Ihre SEO-Optimierung ist nicht gut genug. 

Nutzen Sie gern meine kostenlose Checkliste zum Thema Pinterest SEO, um hier schnell und richtig zu starten >>

Die Pinterest Analytics können Ihnen frische Ideen liefern und Orientierung bieten, was Sie noch besser machen können und welche Stellschrauben Sie noch ziehen können. 

Ich empfehle Ihnen ein regelmäßiges Reporting aufzusetzen, z.B. im monatlichen Abstand, um herauszufinden, welche Leistung Ihre Pins erbringen, wie viele Menschen Ihre Pins erreichen und wie viele Klicks diese erzielen. In Kombination beispielsweise mit Google Analytics können Sie zudem messen, wie viel Umsatz, wie viele Anmeldungen oder was auch immer Ihr Ziel ist, Sie mit Pinterest erreichen.

Ich biete eine kostenlose Tracking-Vorlage, die Ihnen dabei hilft alle wichtigen Kennzahlen zu dokumentieren und das plattformübergreifend aus den Pinterest Analytics, aus Google Analytics und wenn Sie es nutzen auch aus Tailwind Analytics. Sie können sich diese hier kostenfrei herunterladen.

Pinterest Analytics: Audience Insights

In den Audience Insights finden Sie demografische Informationen zur Ihrer Zielgruppe auf Pinterest. So sehen Sie, wie sich Ihre Zielgruppe zusammensetzt in Hinblick auf Alter und Geschlecht. Oftmals lohnt sich auch der Vergleich, ob die Zielgruppe, die Sie auf Pinterest erreichen auch tatsächlich mit Ihrer Buyer Persona zusammen geht oder ob Sie hier noch mal eine ganz andere Zielgruppe erreichen. In manchen Fällen wäre zu überlegen, ob Sie Ihre Contentstrategie anpassen müssen und ob Sie die Zielgruppe wirklich mit den richtigen Inhalten erreichen.

In den Audience Insights finden Sie auch den Bereich „Kategorien und Interessen“. Dort sehen Sie, für welche Themen sich Ihre Zielgruppe interessiert. Auch hier lassen sich neue Ideen für die Contentplanung finden. Dieser Bereich hilft Ihnen auch dabei, Ihre Zielgruppe enger zu definieren. 

Pinterest Video Analytics

Im Bereich „Video“ messen Sie die Leistung Ihrer veröffentlichten Video-Pins. Hier sollten Sie vor allem auf die Wiedergabezeiten schauen, denn je nach Dauer Ihres Videos sollte die durchschnittliche Wiedergabezeit entsprechend hoch sein.

Auch hier signalisiert eine hohe Anzahl an Videoaufrufen eine gute Keywordoptimierung und eine gelungene Themenwahl. Die Kennzahl „Aufrufe zu 95 Prozent“ zeigt Ihnen, wie häufig das Video nahezu bis zum Ende geschaut wurde. Auch das ist ein Indikator für eine erfolgreiche Gestaltung. Videos, die hier schlecht abschneiden, sollten Sie überarbeiten oder zumindest überlegen, was Sie tun sollten um nächstes Mal noch bessere Pins zu erstellen.

Pinterest-Traffic in Google Analytics evaluieren

Zusätzlich können Sie Ihre Pin-Performance in Google Analytics messen. Dort sehen Sie, wie Pinterest auf das Erreichen bestimmter Unternehmensziele einzahlt. Sie erfahren auch, wie lange NutzerInnen auf Ihrer Seite verweilen und wie Sie sich dort bewegen. Sie sollten hier allerdings bedenken, dass sich nicht mehr alle Nutzer tracken lassen. Das heißt, Sie werden höchstwahrscheinlich ein Mismatch haben zwischen den Zahlen, die Ihnen Pinterest und Google Analytics liefern. 

Ohnehin sind die Analyticszahlen immer nur Annäherungswerte: Die Zahlen, die Pinterest Analytics ausliefert sind nur geschätzt und Google Analytics wird nicht nur durch die Datenschutzmodalitäten ungenau, sondern auch – je nach Parameter – durch die Art, wie die Kennzahlen erfasst werden. Darum ist es noch einmal wichtiger, wichtige Kennzahlen regelmäßig zu dokumentieren, um diese im Zeitverlauf zu betrachten. Nur so können Sie Entwicklungen ablesen, was wichtiger ist als die absoluten Zahlen. 

In Google Analytics können Sie überdies den Pinterest Traffic vergleichend bewerten zu Traffic aus anderen Quellen, z.B. YouTube oder Instagram. Bleiben die Zuschauer von Pinterest kommend länger auf Ihrer Seite als die von YouTube? Sind die von Pinterest kommenden Besucher vielleicht kauffreudiger? So können Sie priorisieren, wie viel Budget Sie auf welche Plattform schieben. 

Ich empfehle Ihnen mit UTM Tracking-Parametern zu arbeiten. Damit können Sie messen, welche Formate oder auch welche Arten von Pins (wenn Sie etwa mit bestimmten Elementen auf den Pins arbeiten) Ihnen Traffic und natürlich Conversions bringen. So können Sie datenbasiert entscheiden, welche Designelemente etwa zielführend sind. Das kann auch sehr hilfreich für das weitere Pin-Design sein. 

Wenn Sie in dem Bereich Akquisitionen / soziale Netzwerke /Netzwerkverweise nach Pinterest filtern, sehen Sie, welche URLs über Pinterest am stärksten geteilt werden. So können Sie schnell erfassen, welche Ihrer Inhalte auf Pinterest am erfolgreichsten sind. Auch das sollten Sie in die weitere Contentplanung einfließen lassen. 

Sie können hier auch sehen, welche Rolle Pinterest im Conversionprozess spielt. In einem Last-Klick-Modell ist Pinterest traditionell nicht besonders stark, doch bei einer verteilten oder auch einer First-Klick-Attribution fällt oftmals erst auf, welchen Einfluss Pinterest im Kaufprozess hat. 

Diese ganzen Möglichkeiten von Google Analytics können schnell überfordernd wirken. Vielleicht haben Sie auch einfach nicht die Zeit sich dem Thema ausgiebig zu widmen. Fakt ist aber: Eine Analyse Ihrer Tätigkeiten auf Pinterest ist notwendig, um Ihre Strategie zu überprüfen und zu optimieren und um herauszufinden, wie und ob Sie Ihre Ziele mit Pinterest erreichen. 

Wenn Sie sich eine Menge Zeit und Aufwand sparen möchten, dann empfehle ich Ihnen meine Vorlage für das Erfassen der relevanten Kennzahlen in Google Analytics. Aufbereitet werden diese Informationen anschaulich in Google Data Studio, das ist eine Art Visualisierungstool für Daten aus verschiedensten Quellen. Ich habe dort eine Vorlage angelegt, mit der Sie Ihren Pinterest Traffic gezielt auswerten können.  Dort erfahren Sie u.a. mehr über Ihre Zielgruppe, wie viel Traffic Sie über Pinterest generieren, wie viel Umsatz, wann Ihre besten Zeiten zum Pinnen sind und vieles mehr. Die Daten fließen dort völlig  automatisiert hinein, wenn Sie das Ganze einmal eingerichtet haben. So müssen Sie sich nicht mehr zeit- und nervenraubend durch Google Analytics navigieren, sondern haben die Informationen bereits anschaulich aufbereitet. Schauen Sie sich dieses Video an, in dem die Vorlage erklärt wird:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Folge hat Ihnen gefallen?

Dann hinterlassen Sie uns gern eine positive Bewertung auf iTunes. Klicken Sie dazu einfach auf “Bewertungen und Rezensionen” und lassen Sie uns wissen, was Ihnen gefallen hat. Klicken Sie hier für Ihre Bewertung.

In der Folge erwähnte Tools und Quellen:

Tracking-Vorlage für Pinterest-Analytics

Pinterest-Analytics-Vorlage für Google Data Studio

Der ultimative Pinterest-Analytics-Guide

Weitere nützliche Links:

Individuelle Pinterest-Beratung buchen

Folgen Sie mir auf Pinterest

Erfolgreich auf Pinterest ebook

Strategiekurs Erfolgreich auf Pinterest – Contentstrategie in 5 Schritten

Pins vorausplanen mit Tailwind – kostenlos testen (Affiliate Link)

Toolkit für perfekte Pins & Pin-Vorlagen für Canva – jeden Monat neu (Affiliate Link)

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links (markiert mit einem *). Das heißt, ich erhalte eine Provision, wenn Sie über diesen Link etwas kaufen. Für Sie entstehen dadurch keine Mehrkosten. Ich kann so auch weiterhin hilfreiche Beiträge garantieren. Ich empfehle ausschließlich Produkte, die ich selber nutze oder getestet habe und von denen ich überzeugt bin.

Tagged under:

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .