Richtig pinnen – Aber wie?

Richtig pinnen - Aber wie?

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Fragen Sie sich auch, wie Sie es schaffen sollen täglich mehrere neue Pins auf Pinterest einzustellen? Und auf welche Pinnwände Sie Ihre Pins teilen sollen und wie oft? Antworten auf diese Fragen und viele mehr hält Pinterest-Marketing-Expertin Dr. Melanie Grundmann in dieser Folge für Sie bereit.

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Regelmäßig pinnen

Wie pinnt man eigentlich richtig? Das ist eine Frage, die sehr viele Nutzer*innen auf Pinterest bewegt, vor allem neue Nutzer*innen. Ihre Chancen auf Trafficwachstum und Umsatzsteigerung sind um so höher, je mehr Nutzer Ihre Pins sehen und teilen. Ihr Ziel sollte es sein, nicht nur möglichst viele Follower an sich zu binden, sondern auch ein hohes Maß an Interaktion zu erzielen.

Interaktionen auf Pinterest sind in erster Linie Klicks – einerseits der Klick auf den Pin für das Close up. Das heißt, jemand sieht Ihren Pin im Feed, klickt darauf und gelangt so zur Detailansicht, um zum Beispiel die Pinbeschreibung genau zu lesen. Dann gibt es noch den zweiten Klick, der direkt auf Ihre Webseite führt.

Grundsätzlich können Nutzer*innen auch direkt im Feed auf den Link klicken, so dass sie dann direkt auf die verknüpfte Webseite kommen, ohne die Detailansicht aufzurufen.

In jedem Fall ist ein Klick – ob als Close up oder direkt als Clickthrough auf die Webseite – eine Interaktion. Die zweite wichtige Interaktion ist das Repinnen. Das heißt jemand sieht einen Pin, der relevant ist, und speichert diesen auf einer eigenen Pinnwand, um später wieder darauf zugreifen zu können.

Wenn der Nutzer oder die Nutzerin klickt, möchte er das, was Sie als Lösungsmöglichkeit anbieten, umsetzen – sei es ein Rezept kochen, eine Wohnung umdekorieren, etwas basteln oder auch ein Produkt kaufen. Pinner gehen also in Aktion.

Kommentare spielen auf Pinterest keine so große Rolle. Pinterest ist in erster Linie eine Suchmaschine und weniger ein soziales Netzwerk. Es gibt zwar entsprechende Features und Kommentare werden teilweise auch genutzt, aber in erster Linie suchen Nutzer*innen hier wirklich nach Ideen und merken sich diese, um später nochmal darauf zugreifen zu können.

Über die notwendige Qualität Ihrer Pins haben wir ja bereits in einer älteren Folge gesprochen, als es um die Pingestaltung ging.

>> Hören Sie die Folge hier

Wie oft soll ich am Tag pinnen?

Jetzt geht es um die Frage, wie diese Pins ausgespielt und geteilt werden sollten. Um nachhaltigen Nutzen aus Pinterest zu ziehen, sollten Sie vor allem regelmäßig pinnen. Das ist wirklich das O, ob es dann 10 Pins am Tag sind oder 10 Pins alle drei Tage oder zwei Pins am Tag oder 15 Pins am Tag ist relativ unerheblich. Sie müssen testen, um herauszufinden was bei Ihnen und Ihrer Zielgruppe am Besten funktioniert. Über 25 Pins sollten Sie dabei jedoch nicht gehen, da Ihr Konto sonst in Spam-Verdacht geraten könnte.

Wichtig ist, dass Sie regelmäßig neue Pins einspielen, um immer wieder sichtbar werden zu können und auch um immer wieder so genannten frischen Content einzuspielen. Damit bringen Sie sich nicht nur dauerhaft ins Bewusstsein potenzieller und bestehende Kunden, sondern etablieren sich auch als ExpertIn in Ihrer Nische. Bei relevanten Suchanfragen können Ihre Pins auftauchen. Wenn Sie das Thema, für das Sie stehen, aus verschiedenen Aspekten, von verschiedenen Seiten aus betrachten und Inhalte erstellen, können Ihre Pins immer wieder empfohlen werden bei relevanten und verwandten Fragestellungen.

Ihre Follower profitieren von wertvollen Inhalten, die Sie teilen. Das kann sich wiederum positiv auf Ihren Traffic und Ihren Umsatz auswirken. Es ist empfehlenswert, täglich neue Pins zu teilen. In den Feeds werden nicht nur die besten Ergebnisse ausgespielt, also Pins mit hoher Relevanz für den jeweiligen Nutzer und mit guten Erfahrungswerten. Es werden auch neue Inhalte ausgespielt. Dadurch profitieren Sie, wenn Sie nicht nur langfristig guten Inhalt erstellen, der eine Relevanz hat für Ihre Zielgruppe, sondern auch regelmäßig neue Inhalte, weil diese gezielt ausgespielt werden. Das heißt Sie bekommen mehr Chancen auf Sichtbarkeit.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang Video-Pins. Diese werden ebenfalls gezielt in den Suchergebnissen ausgespielt. Wenn Sie Video-Pins erstellen, können Sie aktuell von einer guten Reichweite profitieren.

Soll ich nur eigene Pins oder auch fremde Pins pinnen?

Regelmäßig neue Inhalte teilen ist also wichtig. Dabei können Sie sowohl Ihre eigenen Inhalte pinnen als auch Inhalte anderer kuratieren. Man hört immer wieder von Formeln: die 80/20-Regel, die 70/30-Regel, die 50/50-Regel usw. Aus meiner Erfahrung ist es so: Wenn Sie mit Pinterest anfangen und noch nicht viele eigene Inhalte haben, werden Sie mehr kuratieren müssen, weil Sie schlichtweg nicht genug eigenen Content haben. Je länger Sie dabei sind, desto mehr werden Sie Ihre eigenen Inhalte pinnen.

Dabei können Sie für Inhalte, die Sie bereits erstellt haben – für Blogartikel, die Sie geschrieben haben, für Produkte, die es bereits gibt – immer wieder neue Pins erstellen. Ein neuer Pin heißt in erster Linie ein neues Bild. So wächst Ihr Content organisch.

Sie sollten also mit solchen Regeln vorsichtig sein. Die optimale Strategie ist sehr unterschiedlich. Wenn Sie viel Content haben, kommen Sie sehr gut mit den eigenen Inhalten klar. Es macht durchaus Sinn, Inhalte anderer Nutzer zumindest sporadisch zu kuratieren. Letztlich möchten Sie ja auch, dass Ihre Inhalte geteilt werden. Davon lebt die Plattform. Es ist also ein Geben und Nehmen. Es gibt sicherlich auch in Ihrem Bereich Themen, die Sie selber gar nicht abdecken können oder wollen, die aber für Ihre Zielgruppe interessant sind. Diese lohnt es sich, von anderen Nutzern zu kuratieren.

Eine gute Möglichkeit, um relevante Inhalte zu kuratieren, finden Sie unter dem Punkt “weitere Ideen” auf Ihren eigenen Pinnwänden. Dort können Sie aus Vorschlägen auswählen, die Ihnen Pinterest bietet. Prüfen Sie stets die URL, um sicherzugehen, dass Sie keinen Spam weiterverbreiten. Es kann Ihnen schaden, wenn Sie Pins teilen, die auf Spam-Seiten führen. Es kann durchaus passieren, dass Ihr eigener Account geschlossen wird.

Alternativ nutzen Sie Tailwind Tribes. Das ist eine Art Community, in der sich Nutzer*innen mit gleichen Interessen zusammenschließen. Da können Sie weitgehend sicher sein, keinen Spam vorzufinden, weil die Nutzer, die dort pinnen in der Regel nur ihre eigenen Inhalte teilen. Das ist eine Möglichkeit, die ganz gut funktioniert.

Schauen Sie auch im Folgefeed, wenn Sie Nutzer*innen folgen, denen Sie weitgehend vertrauen. Auch dort haben Sie tendenziell eine höhere Relevanz und eine höhere Qualität an Inhalten.

Saisonale Inhalte pinnen

Da Pinterest in erster Linie zur Suche und Inspiration genutzt wird, bietet es sich an bestimmte Themen zu besetzen, die immer wieder relevant werden. Das Stichwort hier: saisonaler Content, also Pins und Pinnwände rund um Ostern, Weihnachten, Hochzeiten, Fasching, Grillen oder auch Frühjahrsputz. Diese können regelmäßig zu einer wachsenden Reichweite Ihres Profils führen und Ihnen Jahr für Jahr zu einer bestimmten Saison zuverlässig Traffic bringen.

Überlegen Sie einmal, welche saisonalen Ereignisse für Ihre Zielgruppe immer wieder relevant werden und erstellen Sie dann Pinnwände und Pins, auf denen sie Lösungen, Inspirationen und Ideen zu diesem Thema
anbieten.

Für eine gezielte Contentplanung empfehle ich Ihnen auch die Mitgliedschaft in der deutschsprachigen Pinterest-Community. Dort werden einmal im Monat redaktionelle Themen angekündigt, zu denen Sie Pins erstellen können. Das sind oft saisonale Trends. Sie können diese Themen aufgreifen und entsprechende Pins einreichen.

Auf wie viele Pinnwände darf ich einen Pin pinnen?

Lange Zeit lag die Empfehlung darauf, einen Pin auf mehreren relevanten Pinnwänden zu verteilen. Hintergrund: Nutzer*innen können auch nur einzelnen Ihrer Pinnwände folgen. Sie erhöhen so also Ihre Chancen auf Sichtbarkeit. Aktuell scheint der Trend eher davon abzugehen. Tailwind empfiehlt, einen Pin auf maximal 10 Pinnwänden zu teilen. Das ist ohnehin schon sehr viel. Ich empfehle aktuell sich auf drei bis vier zu beschränken und lieber mehrere neue Pin-Designs für die gleiche URL zu erstellen.

Sie können den Pin-Prozess optimieren, indem Sie auf externe Planungstools wie Tailwind zurückgreifen.

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Das lohnt sich vor allem dann, wenn Sie häufig mehrere Pins gleichzeitig pinnen, also wenn Sie einen Pin haben und diesen auf mehreren relevanten Pinnwänden teilen. Oder auch, wenn Sie in einem Prozess mehrere Pins für einen Beitrag anlegen und diese dann über einen längeren Zeitraum ausspielen wollen. Das ist die Methode, die ich empfehle, weil Sie so einfach den besten Überblick darüber haben, was Sie machen und Zeit sparen. Sie müssen sich nur einmal hinsetzen, diese Inhalte erstellen, einplanen und dann werden sie nach und nach ausgespielt. Das beste Tool für diese Art des strategischen Pinnens ist Tailwind.

Im Online-Kurs “Erfolgreich auf Pinterest mit Tailwind” lernen Sie, wie Sie Ihre Pins mit Tailwind zeitsparend vorausplanen, automatisiert ausspielen und strategisch optimieren. Damit Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge in Ihrem Business konzentrieren können. Mehr erfahren

Wenn Sie mehrere Pin-Vorlagen entwickeln, erstellen Sie idealerweise pro neuem Beitrag, pro neuen Artikel drei bis fünf verschiedene Pins. Das erhöht die Sichtbarkeit, weil Menschen unterschiedliche Geschmäcker haben. Der eine klickt bei Gelb, der andere bei Blau. Sie können so ein breiteres Publikum ansprechen und Ihren Content länger in Umlauf halten.

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Pins optimieren

Zum Schluss sollten Sie regelmäßig auswerten, welche Art von Pins die größte Resonanz erzeugt und auf Ihre Unternehmensziele einzahlt. So können Sie Ihre Inhalte optimieren.

Erstellen Sie regelmäßig neue Pins für Inhalte, die Sie bereits auf Pinterest geteilt haben. Priorisieren Sie Ihre Inhalte und beginnen Sie mit den Produkten oder Beiträgen, die bereits gut laufen.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Pinterest optimal nutzen können, dann schauen Sie auf meinen Strategiekurs “Erfolgreich auf Pinterest”. Darin zeige ich Ihnen, wie Sie in 5 Schritten eine nachhaltige Contentstrategie für Pinterest erstellen, die Sie immer wieder anwenden können, um die besten Inhalte für Ihre Zielgruppe zu erstellen.

Strategie-Kurs Erfolgreich auf Pinterest.

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In der Folge erwähnte Tools und Quellen:

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Weitere nützliche Links:

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Erfolgreich auf Pinterest ebook

Strategiekurs Erfolgreich auf Pinterest – Contentstrategie in 5 Schritten

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