Das Potential von Pinterest für Unternehmen

Das Potential von Pinterest für Unternehmen

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In dieser Folge im Podcast “Erfolgreich auf Pinterest” erfahren Sie, wie Sie die visuelle Suchmaschine und Content Discovery Plattform Pinterest für Ihr Unternehmen gewinnbringend einsetzen können. Pinterest-Expertin Dr. Melanie Grundmann informiert über die Einsatzmöglichkeiten von Pinterest u.a. im Inbound Marketing, im Sales Funnel und die spezifischen Optionen für Online-Shops. Dazu viele spannende Insights, Studienergebnisse und Zielgruppen-Informationen.

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Pinterest Marketing – Chancen für Unternehmen

Pinterest wird für viele Unternehmen zunehmend interessant. Gerade jetzt mit den neuen Shopping-Funktionen ist es für Online-Shops ein extrem spannender Kanal. Pinterest überzeugt nicht nur durch visuelle Kraft, die emotional wirksam ist – es ist ja eine so genannte Bilderplattform wie auch Instagram. Durch die visuelle Kommunikation werden Menschen noch einmal ganz anders angesprochen als durch Texte. Bilder und Videos sind sehr gut dazu geeignet Emotionen aufzubauen und die Zielgruppe an sich zu binden. 

Pinterest hat sich in den letzten Jahren als eine ernstzunehmende Alternative zu Plattformen wie Facebook etabliert, nachdem Marken dort an organischer Reichweite verloren haben. Pinterest ist auch interessanter als Instagram, weil Sie hier ein sehr hohes Potenzial haben, um Traffic auf Ihre Webseiten zu generieren. Das ist auf Instagram ja bekanntlich beschränkt, auch wenn die Plattform andere Vorzüge.

Auch im Bereich Suchmaschinenmarketing können Sie von Pinterest profitieren, denn Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Pinterest ist aber auch eine Content-Discovery-Plattform: Nutzer suchen auf Pinterest nicht nur nach Inhalten, sondern bekommen auch viele relevante Inhalte empfohlen. Eine gute Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt auch das. Mit einer gut durchdachten Keyword- und Content-Strategie können Sie über Pinterest anhaltend Traffic auf Ihre Webseite lenken und so neue Besucher und Interessenten gewinnen. Diesen Traffic können Sie anschließend monetarisieren. Insofern sollten Sie Pinterest immer mit einer guten Conversion-Rate-Optimierung koppeln. 

Pinterest kann Ihnen also neue Webseitenbesucher bringen. Ihre Aufgabe ist es, diese Besucher zu konvertieren. Idealerweise holen Sie diese Interessenten auf Ihre E-Mail-Liste. Dann haben Sie die Kontaktdaten dieser Besucher und können diese unabhängig von Pinterest ansprechen, Angebote unterbreiten und Kunden gewinnen. 

Im Sales Funnel ist Pinterest sehr stark am Anfang. Mittlerweile auch durchaus am Ende des Funnels, denn Sie können Produkte auf Pinterest in Shopping-Umgebungen platzieren.

Bevor Sie sich für einen Auftritt auf Pinterest entscheiden, sollten Sie sich also genau überlegen, wie Sie Pinterest in Ihre bestehenden Marketingaktivitäten einbinden können und möchten. 

Pinterest: Statistiken und Chancen

Blicken wir einmal auf einige Studienergebnisse, um zu sehen welche Potentiale Pinterest für Unternehmen birgt:

91 % der täglichen Besucher und Besucherinnen kommen auf die Plattform, um Einkäufe zu planen. Pinterest hat also eine große Relevanz im Shoppingverhalten der Nutzerinnen und spielt eine wichtige Rolle im Sales Funnel. Insbesondere am Anfang, in der sogenannten Awareness-Phase, kommt Pinterest eine wichtige Rolle zu. In dieser Phase suchen Käufer noch nach Inspirationen und Ideen und gerade hier bietet Pinterest viele Möglichkeiten und ist für Nutzerinnen oftmals die erste Anlaufstelle.

74% nutzen die Plattform um ihre Zukunft zu planen. Das ist zum einen die unmittelbare Zukunft mit Fragestellungen wie

“Was koche ich zum Abendessen?”
“Was ziehe ich morgen im Büro an?”
“Wie plane ich den Kindergeburtstag?”

Aber auch mittel- und langfristige Zukunftsfragen werden hier gestellt:

“Wo verbringe ich den Sommerurlaub?”
“Wie gestalte ich meine Hochzeit?”
“Wie bauen wir das Haus?”
“Wie richten wir die Küche ein?”
“Wie gestalte ich meine Finanzplanung?”

Damit wird deutlich, dass Pinterest eine Plattform ist, auf der es in erster Linie um das Erreichen persönlicher Ziele geht. Hier unterscheidet sich Pinterest von Plattformen wie Instagram oder Facebook, wo in erster Linie Austausch mit anderen gesucht wird.

55% nutzen Pinterest um einzukaufen. Hier ist die Plattform führend: Die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram liegen mit jeweils 12% weit abgeschlagen auf Platz 2.

Im Shopping Prozess ist Pinterest also wirklich relevant. Das liegt auch in der Zielgruppe selbst. Pinterest-Nutzer und -Nutzerinnen sind überdurchschnittlich kauffreudig und überdurchschnittlich kaufkräftig. Konkret sind sie 39% kauffreudiger und 29% kaufkräftiger es Nicht-Pinterest-Nutzer. Es sei angemerkt, dass diese Zahlen aus den USA stammen. Leider gibt es noch keine Studien zum Verhalten deutscher Pinterest-Nutzerinnen.

47 % der aktiven Pinterest-Nutzer und -Nutzerinnen folgen Marken und Unternehmen auf Pinterest. Das heißt, es gibt hier eine breite Akzeptanz von Unternehmensinhalten. Tatsächlich stammen nahezu alle Inhalte auf Pinterest von Unternehmen, Marken oder Bloggern, sodass die Plattformen ideal für das Content Marketing ist. 83 % der Pinterest-Nutzer folgen lieber einer Marke als einem Star. Das funktioniert vor allem dann, wenn Marken Inspiration bieten, in Form von nützlichen Inhalten und Anregungen.

Inspiration ist das große Thema auf Pinterest: 73% der Nutzer haben schon einmal etwas gekauft, das ihnen auf Pinterest empfohlen wurde.

Mehr Webseitenbesucher über Pinterest | Traffic steigern

Grundsätzlich können Sie mit Pinterest verschiedene Ziele erreichen. Das erste ist, dass Ihnen Pinterest mehr Besucherinnen auf Ihre Webseiten bringen kann. Das ist wertvoller Traffic, den Sie konvertieren können: in Anmeldungen, Leads, Verkäufe – je nach Zielsetzung Ihres Unternehmens.

Pinterest-Nutzer klicken sich mit einer 3-fach erhöhten Wahrscheinlichkeit auf Webseiten von Online-Shops durch. Es gibt mittlerweile viele Webseiten, als die den meisten Traffic über Pinterest erzielen. Nehmen wir ein Beispiel aus Deutschland: Die Media Partisans, eine Content-Schmiede aus dem Hause der Funke Mediengruppe, erzielt bereits mehr als 50% des Traffics auf ihre Webseiten über Pinterest.

Auch die deutsche E-Commerce-Marke Springlane gewinnt die meisten Webseitenbesucher über Pinterest.

Interessant ist auch, dass die Inhalte auf Pinterest von Google indexiert werden. So kann Ihnen Pinterest auch mehr Sichtbarkeit auf Google verschaffen. Insofern zahlt eine gute Suchmaschinenoptimierung auf Pinterest auch auf Ihre Sichtbarkeit in anderen Suchmaschinen ein.

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Wie Google kann Ihnen Pinterest nachhaltig und anhaltend Traffic bringen. im Vergleich zu einem Tweet oder einen Beitrag auf Facebook ist ein Pin deutlich langlebiger: Während die Halbwertszeit eines Tweets bei 24 Minuten liegt und die eines Beitrags auf Facebook bei 90 Minuten, hat ein Pin seine Halbwertszeit nach dreieinhalb Monaten erreicht. Das liegt daran dass es auf Pinterest keinen klassischen Social Media Feed gibt, sondern Inhalte vielmehr über die Suche immer wieder ausgespielt werden können.
Im Durchschnitt generiert einen Pin im Übrigen zwei Webseitenbesuche und sechs Seitenansichten sowie 10 Repins. Das heißt der Pin wird zehn Mal von anderen Nutzerinnen geteilt und auf Pinnwänden gespeichert. Damit ist ein Pin 100 Mal viraler als ein Tweet. Mit jedem Repin steigt wiederum die Wahrscheinlichkeit auf einen Webseiten-Besuch. 

Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem eine gute Conversion-Rate-Optimierung auf Ihren Webseiten, damit der von Pinterest gewonnene Traffic bestmöglich konvertiert. 

Verkaufen über Pinterest

Damit wären wir auch schon beim zweiten Thema: Umsatz generieren über Pinterest. Sie haben weiter oben gesehen, dass Nutzer Pinterest gezielt verwenden, um Produkte zu finden und zu kaufen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Verkaufsprozess, die sogenannte Customer Journey, sehr deckungsgleich ist mit der Pinner Journey.  Das ist die Art und Weise, wie sich Nutzerinnen auf Pinterest verhalten.

Auf Pinterest lassen sich potenzielle Käufer in allen Phasen der Kaufentscheidung ansprechen. Das beginnt mit der initialen Inspiration, wo Nutzer Ideen suchen und im zweiten Schritt ihre Auswahl verengen. Am Ende steht die Entscheidung, das kann ein Kauf sein oder eine Anmeldung etc. 

Pinterest möchte die erste Anlaufstelle für Inspirationen im Internet sein. Nutzerinnen werden relevante Inhalte angezeigt, das reicht von Ideen über Anleitungen bis zu Produkten. Tatsächlich spielen Shopping-Erlebnisse auf der Plattform eine immer wichtigere Rolle. Pinterest hat es sich zum Ziel gesetzt, die Nutzer nahtlos von der Inspiration zum Handeln zu führen. Damit gehört E-Commerce, Umsatzgenerierung und Verkaufen ganz klar zu den strategischen Zielen von Pinterest.

Während es Pinterest am Anfang darum ging, möglichst viele Nutzer für die Plattform zu gewinnen, ist es nun mit dem Börsengang umso wichtiger, auch Umsätze zu generieren. Darum liegt der Fokus nun verstärkt auf Shopping Features und Werbeeinnahmen. Das wirkt sich auch auf die Content-Formate aus, die zunehmend darauf abzielen, Nutzer auf der Plattform zu halten.

Insofern empfiehlt sich auf Pinterest zumindest für Online-Shops eine Komplementär-Strategie: einerseits über klassisches Content-Marketing und relevante sowie nützliche Inhalte potenzielle Kunden überhaupt erst einmal auf ihre Marke aufmerksam zu machen und an sich zu binden und im zweiten Schritt über entsprechende Shopping Features zu verkaufen.
Eine gut konzipierte Content-Strategie und eine auf Pinterest ausgerichtete Suchmaschinenoptimierung sind enorm wichtig, um Interessenten zu Kunden zu machen.

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Springlane generiert beispielsweise bereits über 50% der Online-Verkäufe, die über Social-Media-Kanäle erzielt werden, über Pinterest.

Auch interessant: 60% der aktiven Pinterest-Nutzerinnen verwenden Pinterest zulasten von Zeitschriften und Katalogen. Die Katalogfunktion von Pinterest wird über neue Features noch einmal verstärkt und wird die Rolle von Pinterest im E-Commerce in Zukunft sicher noch einmal erhöhen.

67 % der Nutzer rufen Pinterest sogar während des Shoppings auf, um sich inspirieren zu lassen. Hier sei auch noch einmal erwähnt, dass der größte Teil der Nutzung von Pinterest auf mobilen Geräten erfolgt. Insofern ist eine mobile Optimierung Ihrer Inhalte hier extrem wichtig, um in das Bewusstsein der Kunden zu treten.

pBlicken wir auf die Branchen, ist es so, dass Pinterest einen besonders hohen Einfluss auf das Konsumverhalten in den Bereichen Mode, Inneneinrichtung und Kosmetik hat. Insbesondere für Online-Shops ist Pinterest sehr interessant. So lassen sich mit Produkt-Pins Preise direkt auf den Pins abbilden. Das sorgt für einen qualitativ hochwertigen Traffic, den die Nutzer, die sich auf Ihre Seite durchklicken, sind in den meisten Fällen auch bereit den angegebenen Preis zu zahlen. So können die Conversion-Raten in Ihrem Online-Shop steigen und die Absprungraten sinken. Auch Story Pins und Video Pins sind hier eine gute Wahl um beispielsweise verschiedene Varianten eines Produktes abzubilden oder auch zu zeigen wie ein Produkt genutzt werden kann.

Pinterest im Inbound Marketing

Auch im Inbound Marketing können Sie Pinterest gut nutzen. Über eine gute Content-Strategie positionieren Sie Ihre Marke als Ideengeber, als Anlaufstelle für Inspirationen innerhalb Ihrer Nische. So können Sie langfristige Beziehungen und Vertrauen aufbauen. Viele Unternehmen berichten beispielsweise von einer steigenden Viralität ihrer Pins, wenn sie statt reiner Produktfotos zu Inszenierungen wechseln, die zeigen, in welchen Kontexten Produkte genutzt werden können. 

Pinterest als Marktforschungstool

Sie können Pinterest auch als Marktforschungstool benutzen, denn Pinterest wird von Nutzerinnen verwendet, sich über Produkte und Ideen zu informieren, um sich Pins zu merken von Produkten, die sie kaufen wollen oder die sie inspirieren. Das heißt, im Hinblick auf redaktionelle Inhalte wird Pinterest dazu genutzt, relevante Informationen zu speichern und zu organisieren. Die Plattform bietet dadurch gute Möglichkeiten, neue Konsumententrends zu identifizieren. Diese Erkenntnisse können Sie wiederum in Ihre Content-Erstellung einfließen lassen, eventuell sogar in die Produktplanung.

Hier in Deutschland ist es sogar so, dass Pinterest gezielt mit Content Creatorn zusammenarbeitet und eine eigene Community pflegt, wo Trendthemen und saisonale Trends definiert werden. Die Content Creator können dann entsprechende Inhalte erstellen, die von Pinterest als redaktionelle Empfehlungen eingebunden werden. Insofern empfehle ich Marken und Unternehmen, sich in dieser Community anzumelden, um entsprechende Inhalte einreichen zu können, mit einer Chance auf eine hohe Verbreitung.

So viel zu den Potentialen, die Pinterest Unternehmen bietet.

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In der Folge erwähnte Tools und Quellen: 

Case Study zu Springlane

Case Study zu Media Partisans

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Ebook “Erfolgreich auf Pinterest: Die besten Strategien für mehr Reichweite, Traffic und Umsatz

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